Tiefkühlinstitut

Klimabilanz im Visier

Mit Unterstützung des Freiburger Öko-Instituts will das Deutsche Tiefkühlinstitut in Köln (dti) Aufschluss über die Klimabilanz der Branche erhalten. Außer der Ermittlung des Status Quo geht es darum, das mittel- bis langfristige Optimierungspotenzial im Bereich Klimaschutz und Tiefkühlkost zu identifizieren.

Um dieser sehr speziellen Thematik gerecht werden zu können, wurde ein Arbeitskreis gebildet, dem versierte Experten und Wissenschaftler namhafter Unternehmen der Tiefkühlbranche angehören. Für den im vergangenen Herbst gestarteten Pilotvergleich wurden außer der Tiefkühlkost die Angebotsformen Kühlkost, Nasskonserve und Selbstzubereitung unter die Lupe genommen. Als Referenzmenü in allen Angebotsformen wurde Rindergulasch mit Nudeln und Gemüse definiert. Dabei wurden die jeweiligen Lebenswegabschnitte vom Anbau über die Produktion der Rohwaren bis hin zur industriellen Herstellung inklusive Verpackung sowie Bereitung zuhause und die Lagerung einbezogen.
Das erste Beispiel macht den Interessenvertretern der Tiefkühlanbieter Hoffnung: „Es zeigt sich, dass Tiefkühlkost in Bezug auf Klimaaspekte gegenüber anderen Angebotsformen unter den getroffenen Annahmen (z.B. Dauer des Kühlens und Art der Geräte im Haushalt) und vereinfachten Rechnungen nicht schlechter abschneidet“, fasst das dti die ersten Ergebnisse zusammen. Um diese Aussage zu erhärten, sollen in Fortsetzung der Arbeit weitere Produktbeispiele in den Vergleich einbezogen werden.

Mit dieser Untersuchung will das Tiefkühlinstitut unterstreichen, dass die Unternehmen ihre Verantwortung erkannt hat und offen damit umgehen will. Die Vorstudie habe aufgezeigt, wo die Branche in punkto Nachhaltigkeit stehe. „Die Definition von Best Case und Best-Practice-Optionen ist möglich und macht Sinn.“

www.tiefkuehlkost.de

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