Berlin

Knapp 4 Prozent mehr Gäste im Januar

Berlin verzeichnete im Januar 2003 Zuwächse bei nationalen und internationalen Gästen. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes zeigen, dass im ersten Monat des Jahres 285.355 Gäste aus dem In- und Ausland die Hauptstadt besuchten. Dies sind 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,2 Prozent auf 614.553 an. Aus dem Ausland reisten insgesamt 63.987 Gäste nach Berlin (+14,9 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen internationaler Gäste stieg um 9,6 Prozent auf 162.880 an. Beliebt war Berlin besonders bei Gästen aus Spanien (+67,6 Prozent), Italien (+49,3 Prozent) und Frankreich (+33,6 Prozent). Zuwächse konnten die Beherbergungsbetriebe darüber hinaus aus Japan (+30,8 Prozent) und aus den USA (+1,8 Prozent) verzeichnen. "Die Hotellerie der Stadt ist erfreulicherweise mit Zuwächsen in das Jahr 2003 gestartet. Leider kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass dieser Trend anhält. Die schlechte konjunkturelle Lage in Deutschland sowie der Irak-Krieg verunsichert den Endverbraucher", so Hanns Peter Nerger, Geschäftsführer der Berlin Tourismus Marketing GmbH. Nerger rechnet damit, dass vor allem aus dem Tourismusmarkt USA Reisen nach Europa in einigen Fällen storniert beziehungsweise verschoben werden. "Zudem haben verschiedene US-Firmen ihren Mitarbeitern aus Sicherheitsgründen Langstreckenflüge untersagt", sagt Nerger. Insgesamt stehen in Berlin 31.800 Zimmer mit 59.900 Betten in Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Hotels garni zur Verfügung. Im Januar waren die Zimmer durchschnittlich zu 41,8 Prozent belegt.


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