Documenta 13

Kochkunst aus dem Automaten

Anlässlich der 13. Documenta in Kassel verpflegt die Bio-Systemküche Biond Kunststudenten aus aller Welt mit Fertigmenüs aus dem Automaten. Jede Woche werden dabei aus über 100 Rezepturen 15 verschiedene Gerichte produziert.
 
Die 192 Studenten agieren als Mitgestalter und Partner der ausstellenden Künstler auf der Documenta (13). Für ihre Verpflegung wurde eine zeitlich flexible und unkomplizierte Lösung gesucht, die den nachhaltigen Ideen der weltweit wichtigsten Kunstausstellung entspricht: Carolyn Christov-Bakargiev, Leiterin der Ausstellung, wünschte sich laut Biond ökologische und regionale Speisen für die Helfer. Das Quartier der Studenten im ehemaligen Kinderkrankenhaus Park Schönfeld wurde entsprechend mit einem Automaten ausgestattet, der die Speisen lagert und ausgibt. Alle Gerichte kommen gemäß EU-Öko-Verordnung ohne künstliche Farb-, Geschmacks- und Konservierungsstoffe aus und sind darüber hinaus hefefrei. Sie werden unter Schutzatmosphäre verpackt und auf 3°C gekühlt. Für den schnellen Verzehr rund um die Uhr steht ein Heißluftofen bereit, der bis zu 16 Gerichte gleichzeitig erhitzen kann. So kann allein und gemeinsam in der Gruppe gegessen werden.
 
Das Angebot zur Documenta (13) ist eine Erweiterung des bisherigen Angebots der Bio-Küche Biond, die bislang vor allem für die ökologische Schulverpflegung produziert. Über einen Onlineshop (www.biond24.de) werden die Speisen bereits seit dem vergangenen Jahr angeboten. Angesprochen werden kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Verpflegung und Privathaushalte, die die Convenience-Gerichte als Alternative zu Essen auf Rädern bestellen.
 
http://www.biond.de/


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