Schulfruchtprogramm

Kommt in Bayern gut an

Gut vier Wochen nach Start des bayerischen Schulfruchtprogramms erhalten bereits 75000 Kinder an 349 Grundschulen im Freistaat einmal pro Woche frisches Obst und Gemüse.

Das Programm ist damit ausgesprochen erfolgreich angelaufen, sagt Ernährungsminister Helmut Brunner (links im Bild). Gemeinsam mit Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber war er an einer Münchner Volksschule beim Verteilen der Früchte im Einsatz. Laut Brunner beteiligen sich derzeit rund 15 Prozent der gut 2.400 Grundschulen. Damit werden 480 000 Grundschulkinder im Freistaat erreicht. Wöchentlich werden es mehr unterstreicht der Minister: „Wir wollen den Kindern die gesunde Ernährung schmackhaft machen“. Gerade im Grundschulalter seien die Chancen groß, die Wertschätzung für Obst und Gemüse zu verbessern und so den Grundstein für ein dauerhaft gesundheitsbewusstes Essverhalten zu legen.
Dem Freistaat stehen zur Umsetzung des Programms für dieses Jahr rund 2,4 Millionen Euro an EU-Mitteln und entsprechende Landesmittel zur Kofinanzierung zur Verfügung.

Die teilnehmenden Schulen erhalten laut Brunner die Obst- und Gemüselieferung kostenlos. Allerdings müssen sie vorab mit einem der derzeit 123 zugelassenen Lieferanten einen Musterliefervertrag mit Vereinbarungen etwa zur Auswahl der Fruchtarten und zu Lieferterminen schließen und für die Verteilung im Schulhaus sorgen. Voraussetzung ist zudem die Teilnahme am Fitness-Programm „Voll in Form“, das laut Brunner und Huber eine ideale Kombination zum Schulfruchtprogramm darstellt. „Ausgewogene Ernährung und Bewegung sind die Grundlage für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und machen fit für den Unterricht.“


www.schulfruchtprogramm.bayern.de

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