GfK-Studie

Konsumflaute hält weiterhin an

Um die Stimmung der deutschen Verbraucher ist es weiterhin nicht gut bestellt. Nach der recht positiven Entwicklung im Monat Juni ging es im Juli mit durchweg allen Indikatoren, die die Verbraucherstimmung in Deutschland erfassen, wieder bergab, das ergab die aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg.



Nachdem sich die Verbraucher im Monat Juni deutlich optimistischer gegeben hätten als im Vormonat, ginge es im Juli mit einem Minus von 8,5 auf einen Wert von minus 20,5 Punkten wieder bergab. Ein niedrigerer Wert wurde von der GfK letztmals im Mai 2003 gemessen. Den Verbrauchern schwinde der Glauben, dass es in absehbarer Zeit eine wirkliche konjunkturelle Wende gibt, die auch die insbesondere von ihnen erhoffte Belebung des Arbeitsmarkts bringen könnte. Die weiterhin hohe Zahl der Arbeitslosen und die derzeit vielerorts entfachten Diskussionen um die Verlagerung von Arbeitsplätzen, die Erhöhung der Arbeitszeit und neuerdings der mit Hartz IV eingeleiteten Maßnahmen zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe nähren ihre Zweifel, dass Privatwirtschaft und Politik in der Lage sind, den konjunkturellen Aufschwung einzuleiten.

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