Fraport 1. Hj. 2009

Kriseneffekt lässt nach

Im Berichtszeitraum nutzten rund 24,2 Mio. Passagiere den Frankfurter Flughafen, 2,1 Mio. oder 8 % weniger als vor einem Jahr. Während im 1. Quartal hier der Nachfragerückgang noch bei 10,9 % gelegen hatte, waren es im zweiten Quartal noch minus 5,6 %. Trotzdem stieg der Netto-Retail-Erlös pro Passagier im gleichen Zeitraum von 2,78 Euro vor einem Jahr um 4,3 % auf 2,90 Euro.

Konzernweit wurden im 1. Halbjahr rund 32,8 Mio. Fluggäste auf den fünf Flughäfen mit Mehrheitsbeteiligung der Fraport AG gezählt, nur 5,8 % weniger als im Vergleichs­zeitraum des Vorjahres.


Die Umsatzerlöse des Fraport-Konzerns lagen absolut mit 945,5 Mio. Euro um 99 Mio. bzw. 9,5 % unter dem Vergleichswert.


Nach der durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise gedämpften Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr geht Fraport weiterhin davon aus, dass der globale Abschwung auch die Aussichten auf die Entwicklung des Luftverkehrs im gesamten Geschäftsjahr 2009 bestimmt. An seinem Heimatstandort Frankfurt rechnet der Flughafenbetreiber unverändert mit einem Rückgang des Passagieraufkommens zwischen 6 und 9 %, zumal Auswirkungen der Grippe-Pandemie auf den Luftverkehr derzeit nicht abzuschätzen sind.


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