Mutterland, HH

LEH-Konzept mit Gastro-Part

Seit Mitte November gibt es einen neuen Store namens Mutterland unweit des Hamburger Hauptbahnhofes – Ernst-Merck-Straße 9. Das Konzept versteht sich als Mix aus Lifestyle-Delikatessengeschäft und Gastronomie mit Schwerpunkt auf frischen hochwertigen speisen mit überwiegend biologischem Ursprung. „Wir sind ein Ladengeschäft, eine Marke und eine Hommage an die Mütter in Deutschland“, bringt der gastronomieerfahrene Geschäftsführer Jan Schawe (GF Bar Hamburg und Bar Amora) den philosophischen Ansatz auf den Punkt. 4 Stehtische und einige Fensterbänke bieten im bewusst schlicht gehaltenen Laden mit Regalen aus Holzkisten und den dominierenden Farben Grau und Weiß all jenen Platz, die als Gastronomie-Gäste kommen. Eyecatcher: ein 12 m langer Tresen. Atmosphärischer Kick: 5 m Deckenhöhe. Das aktuelle Speisenrepertoire beschränkt sich auf kalte Produkte wie frische Salate, saftige Pausenbrote, belegte Brötchen, Joghurt-, Quark- und Müslispeisen, Gemüse-Sticks mit Dipp, Kuchen, Gebäck, frische Obst- und Gemüsesäfte sowie diverse Kaffee- und Tee-Spezialitäten. Preisbeispiele: 1,95-3,20 EUR für Kuchen, 2,40-3,60 EUR für Kaffeespezialitäten. Übrigens: bei entsprechender Nachfrage ist die Ausweitung auf eine warme Range keineswegs ausgeschlossen. Denn die Grundsteine sind bereits gelegt: Vakuumverpackte Mittagsgerichte wie z.B. Spätzle mit roten Linsen, Schweinefilet, Goulasch etc.) zum Mitnehmen und für den Verzehr am Arbeitsplatz oder Zuhause gibt es schon jetzt – produziert unter der Marke Mutterland in der 10 min. entfernten hauseigenen Produktionsküche. Im Handelsbereich bietet der Mutterland-Store (200 qm) eine reiche Auswahl von Marmeladen über Schokoladen bis hin zu Säften, Milchprodukten und Weinen. Teils von namhaften Herstellern, teils von kleinen deutschen Manufakturen, manches von Bio-Erzeugern und einiges wie z.B. Kaffee und Convenienceprodukte unter Eigenmarke. Um das Einkaufserlebnis zu steigern sorgt an einigen Abenden und zu speziellen Anlässen ein DJ für musikalische Untermalung. Zwar befindet sich der gastronomische Part des jungen Konzeptes derzeit noch in der Anlaufphase, doch man denkt bereits weiter. Nicht nur der Vor-Ort-Verzehr im Store soll stärker ausgebaut werden, auch über den Verkauf der Convenience-Produkte an die Gastronomie denkt man nach. Eine noch junge, aber ausbaufähige Idee, die man sich unbedingt im Rahmen des Internorga-Aufenthaltes anschauen sollte. ÖZ: Mo-Sa von 8-21 h. www.mutterland.de


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