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Lebensmittelwirtschaft begrüßt Aufklärungsaktion des Bundesverbraucherministeriums

Die deutsche Lebensmittelwirtschaft begrüßt die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gestartete Aufklärungsaktion zum Mindesthaltbarkeitsdatum. Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) ist sich mit Bundesministerin Ilse Aigner darin einig, dass das Verständnis der Verbraucher für das Mindesthaltbarkeitsdatum gestärkt werden sollte.

BLL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Matthias Horst sagte: "Die Unterscheidung zwischen dem Mindesthaltbarkeitsdatum für den Großteil der Lebensmittel und dem Verbrauchsdatum für leicht verderbliche Ware ist sachgerecht und praktikabel. Deshalb sollte an diesem bewährten System festgehalten werden. Um das unnötige Wegwerfen von Lebensmitteln zu vermeiden, ist es hilfreicher, die Verbraucher durch Aufklärung in die Lage zu versetzen, selber erkennen zu können, ob ein Lebensmittel noch in Ordnung ist oder nicht."

Der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft machte das Thema im Januar das Thema zum Schwerpunkt seines Auftritts auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Zudem hat der BLL ein Faltblatt "Zehn Fragen und Antworten zum Mindesthaltbarkeitsdatum" erstellt, das umfassend über das Mindesthaltbarkeitsdatum informiert und zum kostenlosen Download auf der Website des Verbandes bereitsteht.

www.bll.de

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