Einwegpfand

Lekkerland-Tobaccoland mit flächendeckendem Konzept

Mit der Initiative des Fachgroßhändlers Lekkerland-Tobaccoland rückt die Etablierung eines flächendeckenden Pfandsystems für Einweg-Getränkeverpackungen bis Oktober wieder in Sichtweite. Zum Pfandsystem, das unter dem Namen P System etabliert werden soll, gibt es für das Frechener Unternehmen keine Alternative - Auslistung à la Metro ist nach eigenem Bekunden kein gangbarer Weg, da Einweg im Convenience-Geschäft elementar sei. Das Unternehmen, das ca. 70.000 Verkaufsstellen in Deutschland beliefert und in 2002 Erlöse von 7,358 Mrd. Euro erzielte, schätzt den Umsatzausfall durch das Einwegpfand allein für das laufende Geschäftsjahr auf rd. 120 Mio. Euro. An dem Pfandsystem, das unter aktiver Mitwirkung der Spar Handels AG entwickelt wurde, beteiligen sich zunächst rd. 100.000 Verkaufsstellen. Es sei "offen und ausbaufähig", so L-T-Chef Christian Berner, der vor allem Tankstellen, Kioske & C-Stores als Teilnehmer sieht. Das Verfahren basiert nicht auf Rücknahme-Automaten, sondern gesamelt wird in Wertstoffsäcken am PoS, erfasst, gezählt und entwertet dann in zentralen Zählstellen. Laut Berner haben bereits weitere Handelsunternehmen Interesse an einer Teilnahme signalisiert. Noch steht die Freistellung des Kartellamtes aus, doch L-T ist zuversichtlich, dass P System wie geplant an den Start gehen kann. www.letob.de



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