Rubenbauer

Lizenzpartnerschaft mit Gosch/Sylt

Die Rubenbauer Gaststätten am Münchner Hauptbahnhof haben Zuwachs bekommen – der Sylter Fischspezialist Gosch hat sich ebenfalls vermehrt: Seit November 2012 hat das neue Gosch-Bistro innerhalb des 1.300 qm großen Rubenbauer-Food-Courts geöffnet. Der 70 Sitzplätze starke Fullservice-Betrieb, der selbstverständlich auch Take-away bietet, funktioniert auf Basis einer Lizenzpartnerschaft zwischen den beiden Gastro-Profis aus Nord und Süd.

 

Die bisherigen Erfahrungswerte zeigen, dass etwa 60 % des Umsatzes auf das Take-away-Geschäft entfallen, 40 % bleiben im Haus. Wobei im Bereich Außer-Haus wiederum ca. 70 % durch den Verkauf verschiedener Fischbrötchen (Matjes, Brathering, Bismarck, Räucherlachs, Krabben, Backfisch, etc.) generiert werden. Als Verkaufsschlager erweist sich dabei das Matjesbrötchen.

 

Bei jenen Gästen, die im Sitzen verzehren, hat es der Backfisch mit Kartoffelsalat zum Topseller gebracht. Insgesamt umfasst das Angebot neben drei Suppen, vier Salatkreationen, diversen Ofenkartoffel- und Nudel-Variationen die beliebt-bekannten Gosch Liebesteller mit Nordseekrabben sowie die Gosch-Fisch-Klassiker Backfisch, Brathering und Matjesfilet. Das Preisband reicht von 4 € für einen Gemischten Salat der Saison bis 13,80 € für die Liebesteller-Variante Nordseekrabben mit Bratkartoffeln und Spiegelei. Abgerundet wird das Speisenrepertoire von einem reichhaltigen Getränkeangebot, in dem Gosch-standesgemäß verschiedene Champagnermarken ebenso vertreten sind wie ein reichhaltiges Weinangebot im Glas-/Flaschenformat. Und natürlich – klassisch für München – Bier und alkoholfreie Getränke.

 

„Von 8 bis 22.30 Uhr täglich sorgen insgesamt 15 Mitarbeiter (inklusive Service) für das leibliche Wohl der Gäste unseres Gosch-Bistros“, erklärt Nicole Rubenbauer, eine der Verantwortlichen des auf Bahnhofsgastronomie spezialisierten Familienunternehmens. Die Umsätze (netto) in den ersten Monaten dürfen in einer Größenordnung von 100.000 € gelegen haben – im Dezember wahrscheinlich sehr viel mehr und in den Monaten Januar/Februar wahrscheinlich etwas darunter.

 

Der Sitzplatzbereich wurde harmonisch in die Markthalle integriert, präsentiert sich allerdings optisch – in punkto Ausstattung und Dekoration – in klarem Gosch-Style. Nichtsdestotrotz steht er sämtlichen Food-Court-Gästen zur Verfügung, „also auch jenen, die sich an einer unserer weiteren Food-Inseln etwas gekauft haben“, betont Nicole Rubenbauer.

 

Bereits vor dem Umbau galt der jetzige Gosch-Sitz-Bereich als gut frequentiert und konnte von allen Markthallen-Kunden genutzt werden. Das vorherige Speisen- und Getränke-Angebot wurde in eine andere Food-Insel integriert. „Jedoch hat sich die Gesamt-Frequenz durch Gosch erkennbar erhöht, da wir ein interessantes Zusatzangebot geschaffen haben. Der Kannibalisierungs-Effekt fällt sehr gering aus, da wir in der Lage waren, neue, zusätzliche Zielgruppen anzusprechen“, freut sich die Rubenbauer-Chefin. Durch Gosch fühlen sich vor allem fortgeschrittene Altersklassen und Business-Menschen deutlich stärker angezogen. Auch die Verweildauer wurde durch das erweiterte Speisenangebot spürbar verlängert.

 

2011 erlösten die Rubenbauer Gaststätten mit 20 Betrieben 40,9 Mio. € netto.

 

Der Sylter Fischspezialist Gosch erzielte 2011 bundesweit einen Umsatz von knapp 50 Mio. € netto – mit 32 Standorten: 11x Gosch auf Sylt, je einer auf Rügen und auf hoher See (Schiff) sowie 19 auf dem Festland von Düsseldorf bis Berlin und von Kiel bis München.

 

www.rubenbauer.com

www.gosch.de

 

 


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