München

Löwenbräukeller-Umbau startet am 11. Februar

Seit Ende 2007 gehört der Löwenbräukeller in München zur Schottenhamel Unternehmensgruppe. Am 2. Januar war Starttag für den neuen Betreiber – bis heute über 15 Großveranstaltungen mit 500 bis 2.000 Personen im begehrten Saal der Traditionsgaststätte am Stiglmaierplatz. Dazu muss man wissen, dass der Löwenbräukeller mit 1.800 Plätzen den zweitgrößten Saal der City besitzt. Nur einer hat eine noch größere Kapazität, und das ist der von Paulaner am Nockherberg (2.000). Insgesamt zählt der Löwenbräukeller 2.500 Indoor-Plätze, dazu kommen je 1.000 auf einer Terrasse und im Biergarten. Nach 23 Betreiberjahren der Familie Seyferth ist nun Christian Schottenhamel in das 1883 erbaute Anwesen eingezogen. Mehr als jeder andere kann er mit Tradition umgehen, denn die Familie Schottenhamel ist seit 1867 mit einem großen Festzelt auf dem Oktoberfest – heute ist es das einzige private unter den Großen inmitten von Brauerei-Zelten. Jetzt, am 11. Februar, beginnt der Umbau – unter laufendem Betrieb. Nach Plan ist Fertigstellung im November. Herzstück des Umbaus: drei große Küchen (Cook & Chill-System) mit bester und modernster Küchentechnik. Der Besitzer der Immobilie (Baron August von Finck/Nymphenburger Immobilien AG), die Brauerei (InBev) und Schottenhamel investieren zusammen schätzungsweise über7 Mio. €. Dabei werden auch die Kapazitäten der Gasträume leicht erweitert. Schottenhamels Ziel sind 8 Mio. € Jahresumsatz (bislang 5 Mio. €). "Das wollen wir auch schnell erreichen, die Vorzeichen stehen gut." Nochmals, der Löwenbräukeller gehört zu den Traditionslokalen der bayerischen Hauptstadt. Und zur Tradition zählen beispielsweise auch mehr als 40 Stammtische, angefangen beim ersten Münchener Bienenzuchtverein bis zum Pudelclub. Und alles ohne soziale Barrieren. Mit dem neuen Betrieb wird die Schottenhamel Unternehmensgruppe einen Jahresumsatz von mehr als 20 Mio. € erreichen – und hat Lust auf mehr. www.schottenhamel.de


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