Außer-Haus-Markt

Mai bislang bester Monat 2009

Die private Nachfrage in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung fiel im Monat Mai um 1,1 %. Dahinter stehen 2,1 % weniger Besuche sowie durchschnittlich höhere Ausgaben um 1,0 % pro Visit. Für alle Mega-Segmente ist das bisher der (relativ gesehen) beste Monat des Jahres 2009. Allein der Bereich Workplace/Education (= Kantine, Mensa & Co.) macht da eine Ausnahme. Der große und auch stabilste Bereich, nämlich Quickservice, präsentiert im Mai 2009 mehr Besucher als im Mai 2008 - definitiv bemerkenswert. Die Segmentdaten im Detail: 1,2 % mehr Verbrauchergeld für diesen Teilmarkt als vor zwölf Monaten. Und zwar bei 0,3 % mehr Besuchen und 0,9 % höheren Durchschnittsausgaben. Die Fullservice-Gastronomie zeigt sich deutlich verbessert im Vergleich zu den Entwicklungen der Vormonate 2009. Also minus 1,7 % Ausgaben bei minus 3,2 % Besuchen und 1,5 % höheren Average-Checks. Am bescheidensten die Daten in den Kategorien Leisure Entertainment sowie Workplace/Education. Diverse Feiertage und Brücken-Konstellationen im Monat Mai haben viele Leute zu Kurzurlauben (außerhalb der Republik) motiviert. Folgerichtig 2,9 % weniger Ausgaben für Vergnügen und auch 3,3 % weniger am Arbeitsplatz und beim Lernen. Generell gilt: Die Durchschnittsausgaben wachsen wieder etwas. Das heißt, die Leute scheinen etwas weniger preisgetrieben zu konsumieren als in den letzten Monaten. Und: „Diverse Frühindikatoren deuten eine weitere Stabilisierung an“, so Jochen Pinsker, Senior Vice President Foodservice Europe der npdgroup mit deutschem Sitz in Nürnberg. Die Daten basieren auf dem sogenannten CREST-Panel (Consumer Reports on Eating Share Trends) – eine repräsentative Online-Befragung von 8.000 Bundesbürgern zu ihrem Außer-Haus-Konsum. CREST-Marktforschung wird weltweit durchgeführt, es gibt vergleichbare Daten für mehr als zehn große Länder. www.npdgroup.com Redaktion food-service Außer-Haus-Markt, CREST-Panel, npdgroup, Jochen Pinsker


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