USA

McD-Sieg in Sachen Fettleibigkeit

Die McDonald’s Corp. hat vor Gericht einen wichtigen Sieg errungen. Ein US-Bundesrichter entschiedt, dass Werbung und Produkte der Fast Food-Kette nicht für die grassierende Fettleibigkeit der Bevölkerung verantwortlich gemacht werden können. Nach Ansicht von Richter Robert Sweet ist die Werbung für Burger, Softdrinks und Pommes unbedenklich. Sweet wies damit endgültig die Klage zweier New Yorker Teenager ab, die infolge übermäßigen Fast Food-Konsums fettleibig geworden waren. Die Kläger hätten nicht belegen können, dass McDonald’s die Kunden mit ihrer Werbung vorsätzlich zu täuschen versuche, so das abschließende Urteil von Sweet. Die mit Spannung erwartete Entscheidung wurde von dem Unternehmen als großer Erfolg gewertet. "Der Fall ist ein für allemal vom Tisch. Das Urteil zeigt auch, dass McDonald’s sehr wohl Bestandteil einer gesunden Ernährung sein kann", so eine Sprecherin. Noch wichtiger ist die Entscheidung des Richters, dass die Fast Food-Produkte nicht in direktem Zusammenhang mit ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Diabetes und Bluthochdruck in Verbindung gebracht werden können. Wäre dies anders entschieden worden, so hätten Lebensmittelhersteller und andere Schnellrestaurant-Betreiber eine Klagewelle befürchten müssen. Der Richter hatte bereits im Januar eine ähnliche, im August 2002 eingereichte Klage abgewiesen, damals aber neue, ergänzende Klagen zugelassen. Am Donnerstag letzter Woche wurde die Klage nicht nur abgewiesen, Sweet untersagte zudem eine weitere Ergänzung. www.mcdonalds.com


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