Stiftung Warentest

McDonald’s siegt im Burger-Menü-Test

Im Fokus einer kürzlich durchgeführten Untersuchung der Stiftung Warentest lagen Geschmack, Qualität und Schadstoffbelastung vergleichbarer Menüs der drei Fast-Food-Anbieter McDonald’s, Burger King und Kochlöffel. Als Sieger des Produkt-Tests geht in der aktuellen ‘test‘-Ausgabe der Big Mac von McDonald’s hervor. Geschmacklich allerdings überzeugte der Whopper von Burger King.

Die Tatsache, dass dieser über offenem Feuer gegrillt wird, wird als Grund für den Vorsprung in der Disziplin Geschmack genannt. Die Zubereitungsart führt aber auch dazu, dass der Anteil an Schadstoffen höher ist, stellten die Tester fest. „Insgesamt liegt der Big Mac knapp vorn“, so das Urteil.

Auch bei den Pommes frites hat McDonald’s die Nase vorn. Im Gegensatz zu Burger King verzichtet der Weltmarktführer auf Palmfett und verwendet eine Mischung aus Sonnenblumen- und Rapsöl. Die Pommes bleiben weicher, enthalten jedoch deutlich weniger Schadstoffe als die krossen Kartoffelstäbchen von Burger King.

Darüber hinaus hat die Stiftung Warentest auch die Nährwerte der Menüs untersucht. Bis zu 1.200 Kilokalorien und 63 g Fett enthält ein Fast-Food-Menü aus Burger, einer mittleren Portion Pommes und Salat – als Hauptmahlzeit deutlich zu viel. Für einen Erwachsenen zwischen 25 und 50 Jahren liege die Empfehlung bei rund 720 Kilokalorien und 24 g Fett.

Am wenigsten Kalorien und Fett enthält das Menü von McDonald’s – allerdings sind die Portionen hier auch kleiner als bei der Konkurrenz. Burger King punktet zwar im Geschmack, aber Schadstoffe in Burger und Pommes trüben den Genuss.

Als Gesamtergebnis erhält das Big-Mac-Menü von McDonald’s die Note 2,9, das Whopper-Menü von Burger King eine 3,1 und ein vergleichbares Menü von Kochlöffel die Note 3,6 (Skala 1 bis 5,5).

Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest untersuchte in einem gesonderten Teil die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie die Herkunft der Rohstoffe.

Der ausführliche Test ‘Fastfoodmenüs‘ ist in der September-Ausgabe der Zeitschrift test (aktuell am Kiosk) erschienen und ist unter www.test.de/fastfood kostenpflichtig abrufbar.

www.test.de
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