Mecklenburg-Vorpommern

Mehr regionale Produkte in der Schulverpflegung

Für den Speiseplan der „Vital Menüs in der Schulverpflegung in Mecklenburg-Vorpommern“ sollen bis zum Sommer die Rezepturen, Nährwert und Preise für zehn Gerichte feststehen. Das vor einem Jahr gestartete Projekt hat zum Ziel, den Anteil der regionalen Produkte in der Schulverpflegung zu erhöhen.

Der Verein Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern (AMV) hat dieses Vorhaben zusammen mit weiteren Partnern initiiert. An vier Schulen, darunter drei Grundschulen, fand nun eine zweite große Verkostungsaktion statt, wobei die knapp 80 Schüler insgesamt fünf Gerichte testen durften.

Gut zwei Drittel der Kinder wünschen sich das Welsfilet, welches aus Mecklenburgischer Aquakultur stammt, an Senfsoße mit Hagenower Kartoffelpüree und Möhrenrohkost auf den Speiseplan. Danach folgen das Mecklenburger Gyros, das „Kartoffelsüppchen“ mit einem Würstchen und der vegetarische Kartoffel-Gemüse-Auflauf. Die geringste Akzeptanz erhielt die angebotene Bauernpizza. Bei diesen fünf Gerichten sind sechs regionale Produzenten eingebunden. „Schon jetzt ist erkennbar, dass wir mit unseren Vital-Menüs den Nachweis dafür erbringen, dass Gerichte unter Einsatz regionaler Produkte nicht teurer sein müssen als bisherige Gerichte“, sagte AMV-Geschäftsführerin Jarste Weuffen. Alle Beteiligten wollen in den kommenden Wochen die Rezepturen der bislang gut akzeptierten Gerichte komplett fertig stellen. An den anderen Gerichten werden sie weiter arbeiten, neue Ideen entwickeln und diese auch testen. Bis Ende 2011 möchten die Initiatoren einen Gesamtspeiseplan mit mindestens 20 regionalen Gerichten vorlegen. 

IR - Redaktion gv-praxis


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