Studentenwerk München

Mensa in Garching arbeitet am Limit


Die Ende September verhängte Haushaltssperre in Bayern lässt das Studentenwerk München um den dringend notwendigen Neubau der Mensa auf dem Garchinger Gelände der Technischen Universität bangen.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, werden in der Mensa zurzeit täglich mehr als 4.200 Essen ausgegeben. Ausgelegt ist die gut 30 Jahre alte Einrichtung allerdings nur auf etwa 3.000 Mahlzeiten. Wegen der doppelten Abiturjahrgänge wird für die kommenden Jahre mit einem weiteren Anstieg auf mindestens 5.300 Essen täglich gerechnet. Ein Mensaneubau steht deshalb ganz oben auf der Prioritätenliste der TU-München. Nach Bauantrag im Mai dieses Jahres und der Dringlichkeitseinstufung durch das Wissenschaftsministerium ist das Vorhaben jetzt offensichtlich ins Stocken geraten. Ein Planungsauftrag steht nach der Weiterleitung an das Finanzressort derzeit noch aus.

Die kommenden doppelten Abiturjahrgänge stellen nicht nur die Verantwortlichen in München, sondern auch die in den weiteren 57 Studentenwerken in Deutschland vor größere Herausforderungen. Bis 2015 werden zusätzlich 275.000 Studienanfänger an den deutschen Universitäten und Hochschulen erwartet. Derzeit betreiben die Studentenwerke in Deutschland insgesamt 788 Mensen. Im vergangenen Jahr wurden dort rund 358 Millionen Euro umgesetzt. Der Umsatzzuwachs liegt mit 5,1 Prozent dabei leicht über dem Anstieg der Studierendenzahlen (4,3 Prozent).

Im Mensa-Ranking, das in der November-Ausgabe der gv-praxis veröffentlicht wird, nehmen die Studentenwerke Berlin, München und Köln die ersten drei Plätze ein. Das Studentenwerk Leipzig hat seinen Gastronomieumsatz mit fast 25 Prozent am stärksten gesteigert. In hohem Maße hat dazu die Eröffnung der Neuen Mensa am Park beigetragen. Mehr über das Gastronomiegeschäft der Studentenwerke lesen Sie im Mensa-Ranking der aktuellen Ausgabe der gv-praxis, die am 11. November erscheint.      

stats