Studentenwerk Würzburg

Mensa kämpft mit Minus von 3,0 Mio. Euro

Bis 1995 trug der Freistaat Bayern das Defizit aller bayerischen Studentenwerke. Inzwischen reichen die Zuschüsse nur noch aus, um etwa ein Viertel des jährlichen Minus auszugleichen. Für das Würzburger Studentenwerk bedeutet dies: In den kommenden Jahren ist eisernes Sparen angesagt. Erster Schritt, um das Minus auszugleichen: Das Mensa-Essen in Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt und Bamberg wurde zum 1. November teurer.



Im vorigen Jahr betrug der staatliche Zuschuss für das Würzburger Werk nur noch rund 720.000,- € - so wenig wie noch nie. 2003 erhielt das Studentenwerk 1,8 Mio. € vom Freistaat. Für das Jahr 2004 werden 1,15 Mio. € erwartet. Allein, um das Defizit der Mensen zu decken, benötigt das Studentenwerk jährlich allerdings bis zu 3,0 Mio. €. Alle Beilagen wie Nudeln, Kartoffeln und Salate wurden bereits zehn Cent teurer. Das Stammessen, das derzeit noch 1,65 € kostet, soll wahrscheinlich noch in diesem Wintersemester auf bis zu 1,90 € erhöht werden.
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