Leipzig

Mensaneubau verzögert sich

Das Studentenwerk Leipzig muss damit rechnen, dass die neue Mensa am Augustusplatz erst Anfang 2008 und damit voraussichtlich ein Jahr später als geplant eröffnet werden kann.

Die vorgesehene Übergabe Ende Februar 2007 ist laut Geschäftsführer Frank Kießling wegen Bauverzögerungen nicht zu halten. Damit die Arbeiten am neuen Universitäts-Campus trotzdem weiter gehen können, muss die alte Zentralmensa im Januar 2007 schließen und abgerissen werden. Nur so kann die Gesamtplanung des Architekturbüros Behet und Bondzio aus Münster schrittweise und bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. Das Studentenwerk muss also mit einer Interimslösung leben. Dazu wurden bereits in einem ehemaligen Café in der Leipziger City Räume angemietet, die auf zwei Etagen mit einer Küche, Cafeteria und einem Speisensaal mit 120 Plätzen eingerichtet werden. In einem Interview gab Kießling bekannt, dass das Gros der Speisen dann aus der Mensa Jahnallee angeliefert wird. Dazu wird die Küche dort bis Mitte Januar mit Geräten aus der alten Zentralmensa und mit Hochleistungskochkesseln aufgerüstet.

Die Küchenmitarbeiter ziehen ebenfalls um, was Erweiterungen bei den Sozial- und Aufenthaltsbereichen in der Jahnallee erforderlich macht. Damit nicht genug: Zu den genannten Belastungen während des Interims kommen parallele Bauarbeiten in der Mensa Peterssteinweg.

Der Mensaneubau ist auf eine Kapazität von 3.800 Essen pro Tag ausgerichtet. Gesamtinvestitionsvolumen: 17,6 Mio. €. (Bund und Freistaat Sachsen tragen die Kosten je zur Hälfte). realisiert in fünf Bauabschnitten den komplexen Umbau des Campus am Augustusplatz bis zum 600-jährigen Jubiläum der Universität Leipzig im Jahr 2009.



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