Leipzig

Mensenneubau für 17,6 Mio. €

Im Sommer startet in Leipzig der Bau einer neuen Mensa. Übergabe soll im Frühjahr 2006 sein. Der Plan mit einem Investitionsvolumen von 17,6 Mio. € ist der erste von fünf Bauabschnitten für den komplexen Umbau des Campus am Augustusplatz bis zum 600-jährigen Jubiläum der Universität Leipzig im Jahr 2009. Der Mensaneubau ist auf eine Kapazität von 3.800 Essen pro Tag ausgerichtet. Im Erdgeschoss werden die Küche und der große Speisensaal untergebracht, außerdem eine Cafeteria, die mit eigenem Küchenbereich autark funktionieren kann. Der Speisensaal verfügt noch über einen zweiten Zugang über den Innenhof und ein Stehcafé. Podeste und transparente Glasflächen werden die Atomosphäre auflockern. Im Obergeschoss sind eine ganzjährig nutzbare Terrasse, Speisengalerie und eine weitere Speisenausgabe geplant, dazu ein Kinderbereich und die Personalmensa. Im Geschoss darüber ist Platz für technische Bereiche der Uni. Die dort beim Bau entstehenden Glasdächer werden als Lichthöfe im Speisensaal zusätzlich für Tageslicht sorgen.



Die Mensa wird zudem direkt mit den bis 2009 modernisierten Hochschul-, Instituts- und Seminarbereichen verbunden sein. Frank Kießling, Geschäftsführer des Studentenwerks Leipzig, stimmt positiv, dass sich die neue Fläche gegenüber der alten nahezu verdreifacht. „Wir werden unseren Gästen wesentlich mehr Vielfalt bieten als bisher“, versichert er. Das vorhandene Bandsystem wird um eine moderne Free-flow-Anlage mit freier Komponentenwahl und verschiedenen Büfetts ergänzt. Das Zahlungssystem soll auch künftig bargeldlos sein. In den Cafeterien kann zusätzlich cash bezahlt werden. Anlieferung und Entsorgung erfolgen unterirdisch mit einem Wendesystem für LKWs, so dass sauber getrennte Ein- und Ausfahrten garantiert sind. Ein modernes Bio-Reaktor-System übernimmt die hygienische und ökologische Entsorgung der Abfälle. Die Küchenfachplanung liegt in den Händen des Karlsruher Ingenieurbüros Schaller.

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