Neuling in Hamburg

Mexikanisch essen im Taco Casa

Ein neues mexikanisches Qickservice-Konzept ist in der Hamburger Grindelallee an den Start gegangen. „Taco Casa richtet sich an ernährungsbewusste Menschen, die wenig Zeit haben“, erklärt der Jungunternehmer und Geschäftsführer Arne Wildner. Alles wird vor den Augen der Gäste frisch zusammengestellt. So haben diese auch die Möglichkeit, ihr Essen auch individuell zu gestalten.
Seit etwa drei Wochen können die Gäste typische mexikanische Gerichte wie Tacos (ab 1 €), einzelne Burritos (ab rund 3 €) und ganze Menüs (6-7 €) bei Taco Casa essen oder mitnehmen. Auf einer Gesamtfläche von 50 qm gibt es sechs Sitzplätze und zwei Stehtische. „Bei gutem Wetter lockt unsere Terrasse mit rund 35 Sitzplätzen. Die Hälfte der Gäste bleibt dann zum Essen“, sagt Wildner. „Bei schlechtem Wetter nehmen 70 Prozent ihr Essen mit.“

An guten Tagen besuchen etwa 120 Gäste mit einem Durchschnittsbon von 6,50 € Taco Casa. 80 bis 100 Leute sind es an weniger guten Tagen, die im Schnitt 5,50 € bezahlen. „Da wir nur 50 Meter vom Hamburger Campus entfernt sind, haben wir sehr gemerkt, dass drei Tage nach der Eröffnung die Studenten weg waren“, so der 26-jährige Gastronom.

Als Wildner mit 17 Jahren aus den USA wieder kam, reifte die Idee zu einem mexikanischen Restaurant, dessen Grundgerüst der amerikanischen Kette Taco Bell entspricht: Buritos und Tacos (mit eigens entwickelter Rezeptur) zu günstigen Preisen. Wildner bezeichnet sein Gastro-Konzept als Fast Food auf hohem Niveau.

„Unsere Hauptprodukte sind Burritos und Casadillas und der Bestseller ist Casa caracho. Ein Burrito mit Rinderhackfleisch für 3,79 Euro“, stellt Wildner fest. „Mit unserem Rahmenprogramm – leuchtende Farben, sonnige Musik wollen wir unseren Gästen ebenso das mexikanische Lebensgefühl verkaufen.“

Langfristig sollen die beiden Mitarbeiter Wildners am Unternehmen beteiligt werden. Sozusagen als Belohnung für die arbeitsintensive Anfangszeit. Wenn das Konzept schwarze Zahlen schreibt, soll ein zweiter Laden eröffnet werden. „Dann gehen wir in die Offensive und verkaufen unsere Formel“, blickt Wildner in die Zukunft.

www.tacocasa.de


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