Steigenberger Hotels AG

Mit Ergebnis zufrieden

Die Steigenberger Hotels AG mit Sitz in Frankfurt am Main zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf des vergangenen Geschäftsjahres. Wie Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt betonte, habe sich das Unternehmen, zu dem derzeit 78 Hotelbetriebe zählen, trotz zunehmend schwieriger Rahmenbedingungen gut behauptet. Der Umsatz der Steigenberger Gruppe - dazu zählen neben Pacht- und Eigenbetrieben alle Franchise- und Managementbetriebe - lag im Geschäftsjahr 2002 mit 420,7 Mio. Euro 2,8 Prozent unter dem Vorjahr. Wie Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier ausführte, schlugen hier die Teilschließung des umsatzstärksten Hauses, dem Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt, und der Anteilsverkaufs der Frankhof Kellerei im vergangenen Jahr zu Buche. Allein die Teilschließung des Airport Hotels, das seit Juni 2002 mit einer Investition von 40,5 Mio. Euro renoviert wird und im September 2003 wieder an den Start gehen soll, verursachte Mindereinnahmen von 8,4 Mio. Euro. Die durchschnittliche Auslastung aller Hotels lag bei 60,1 Prozent (Vorjahr 61,2 Prozent). Der Zimmer-Durchschnittspreis wurde um rund einen Euro auf 82 Euro gesteigert. Der Zimmeryield blieb nahezu auf Vorjahresniveau. Die 78 Hotels erwirtschafteten mit 332,1 Mio. Euro, ein Minus von 2,5 Prozent. Der Jahresüberschuss der Steigenberger Gruppe betrug 0,3 Mio. Euro im Vergleich zu 3,4 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Der GOP (Gross Operating Profit) hat leicht nachgegeben und erreichte 29,7 Prozent vom Umsatz. Auch wenn die ambitionierten Pläne für 2002 nicht ganz erreicht worden seien, so Finanzvorstand Hanns-Georg Scheibe, sei vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und unternehmens-individuellen Situation das Ergebnis als positiv einzuschätzen. Für 2003 strebt Steigenberger ein "ausgeglichenes Ergebnis" an. Schattmaier: "Das Geschäftsumfeld bleibt anhaltend schwierig. Die Entwicklung der Nachfragesituation ist für das laufende Jahr nicht einzuschätzen." Zu den Übernahmespekulationen gab es keine Stellungnahme. Lediglich wurde bestätigt, dass es nach wie vor Gespräche mit der Münchner Schörghuber Unternehmensgruppe gäbe. (Ausführlicher Bericht in NGZ-Der Hotelier Juni 2002).


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