Fleischerhandwerk

Mit Imbiss/Snack 13,4 % vom Umsatz

Snack-Business als Wachstumsfeld: Verzehr vor Ort und im Take-away werden für das Fleischerhandwerk immer wichtiger. Laut einer Investitions- und Strukturbefragung der im Deutschen Fachverlag erscheinenden afz-allgemeinen fleischer zeitung (430 schriftliche Interviews) repräsentiert das Snack-Geschäft im Schnitt 13,4 % der Umsätze. Erstmals nach BSE verzeichnet die Branche laut Umfrage wieder ein positives Investitionsklima – die Investitionsbereitschaft ist 34 % höher als vor 3 Jahren. Im Fokus sind neben Modernisierungen/Rationalisierungen vor allem Anpassungen an verändertes Verbraucherverhalten – so stehen bei der Investitionsplanung Kühltheken, SB-Theken und Foodservice-Equipment ganz vornean. Speziell auf das Take-Away-Geschäft werden in der Branche viele Hoffnungen gesetzt. Der Filialisierungsgrad variiert zwischen West und Ost übrigens erheblich. So betreiben in den alten Ländern 40 % der Fleischer-Fachgeschäfte im Schnitt 3,2 Filialen. In Ostdeutschland führen zwei Drittel der Betriebe durchschnittlich 5,4 Filialen. Auch Kombinationen von Fleischerei und Bäckerei sind im Osten mit 41 % fast doppelt so oft anzutreffen wie im Branchendurchschnitt. Die Investitions- und Strukturbefragung von afz-allgemeine fleischer zeitung und deutscher Fleischer-Verband wurde zum 9. Mal erhoben. Weitere Infos: Email, www.fleischwirtschaft.de

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