Education

Mit bargeldlosem System Schulverpflegung gezielt steuern

Viele Schüler kaufen mittags vom Essensgeld der Eltern lieber Schokoriegel statt Salat. Die Initiative Geldkarte e.V. weist jetzt darauf hin, dass es bereits technische Lösungen gibt, die eine bargeldlose Verpflegung und damit verknüpft den gezielten Einsatz des Essengeldes ermöglichen.
Bislang konnten die Eltern keinen Einfluss darauf nehmen, was die Kinder mit dem Bargeld machen. Mit dem bargeldlosen System der „GeldKarte" soll sich dies nun ändern - zum Vorteil der Kinder, Eltern und sogar der Schulen. Das Prinzip: Eltern müssen nur noch das Guthaben auf den Chip der Karte laden, den die Kinder in der Schulmensa zum Bezahlen einsetzen. Zudem sind für die Eltern die letzten abgebuchten Beträge auf dem Chip ersichtlich. Damit können Erziehungsberechtigte die Ernährung ihres Kindes unbemerkt steuern.

Der Hintergrund: Eltern geben ihren Kindern pro Tag durchschnittlich drei bis vier Euro mit, damit die Sprösslinge für den Unterricht und den Nachmittag gut gestärkt sind. In der Schulmensa geben aber 31 Prozent der Schüler lediglich ein bis zwei Euro aus, wie eine aktuelle Studie des Institutes für Markt- und Trendforschung Eears and Eyes ergab. Das restliche Mittagsgeld wird meist beim Bäcker oder im Kiosk für Süßigkeiten verwendet.

http://www.initiative-geldkarte.de/


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