IN FORM Symposium zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Gesunde Unternehmen brauchen gesunde und ausgeglichene Mitarbeiter – so lautete das Credo des diesjährigen IN FORM Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Im Wissenschaftszentrum in Bonn hörten knapp 100 Teilnehmer vielfältige und praxisorientierte Vorträge zu Prävention, Motivation, gesundheitsorientierter Führung, Stressmanagement und gesunder Ernährung. Begleitet wurde das Symposium durch eine Fachausstellung, die zu sportlicher Aktivität einlud.

Eine ausgewogene Ernährung ist ebenso elementarer Bestandteil einer gelungenen betrieblichen Gesundheitsförderung wie zufriedene Mitarbeiter, die weder unter- noch überfordert sind. In den insgesamt 10 Expertenvorträgen des diesjährigen IN FORM Symposiums („Deutschlands Initiative für mehr Bewegung“) wurde deutlich, dass die Bereiche Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und digitaler Arbeitsschutz vielfältige Maßnahmen für eine gesündere Arbeitswelt parat halten.

Nach der Begrüßung des Plenums durch Prof. Dr. Helmut Heseker, Präsident der DGE, betonte Auftaktredner Bernhard Kühnle, Ministerialdirektor des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), den Einfluss von Unternehmen auf den Lebensstil ihrer Mitarbeiter: „Gesundheit ist der zentrale Faktor für Man- und Womenpower“, so Kühnle. Prävention rechne sich immer, während Bevormundung, Askese und Verzicht das Gegenteil bewirken würden. Um Beschäftigte in ihrem gesundheitsfördernden Verhalten zu unterstützen, stellten unter anderem Prof. Dr. Volker Nürnberg, Mercer Deutschland GmbH, und Dr. Julia Schröder, Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung, wertvolle Aspekte zu Nutzen und Umsetzung auch in kleinen und mittleren Unternehmen vor. Ein wichtiger Ansatz sind laut Nürnberg materielle und immaterielle Belohnungssysteme: „Ein reservierter Platz in der Kantine, zwei Karten für ein tolles Konzert – schon ist der Mitarbeiter motivierter das gesunde Gericht zu nehmen.“

Während Dr. Ulrich Schnabel vom Frauenhofer Instiut in Stuttgart an die Sensibilität von Führungskräften appellierte, beschäftigte sich Sabria David vom Slow Media Institut in Bonn mit dem digitalen Arbeitsschutz. „E-Mails, Smartphones und andere digitale Kommunikationsformen können auch krank machen – ein gesundes Maß ist gefragt“, sagte David.

In der begleitenden Fachausstellung mit Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung konnten Interessierte als Ausgleich zum Kongress Übungen mit dem Theraband ausprobieren, die sich leicht im Büro umsetzen lassen. Außerdem gab es für alle Teilnehmer die Möglichkeit, eine Handkraft- sowie Körperfettmessung durchführen zu lassen und somit mehr über den eigenen Fitnessstand zu erfahren.

Weitere Informationen unter www.in-form.de und www.jobundfit.de.


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