Party Service Bund

Mitglieder mit Geschäftslage zufrieden

95 Prozent der Mitgliedsunternehmen im Party Service Bund Deutschland sind mit der Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Verbandes. Danach schätzen die Mitglieder auch die Auftragslage 2011 optimistisch ein.
Ein dicker Wermutstropfen: Die Umsatz-Situation ist generell positiv, allerdings haben die Gewinne nicht zugenommen. Wolfgang Finken, Bundesgeschäftsführer des Party Service Bundes Deutschland, führt das neben den steigenden Energiepreisen vor allem auf den zunehmenden Bürokratieaufwand zurück. Finken: „Immer mehr kostbare Zeit muss in bürokratische Abläufe investiert werden.“

Im laufenden Jahr will sich der Verband auf den Fachkräftemangel konzentrieren. Diese Problematik macht der Branche nach Finkens Angaben mit steigender Tendenz zu schaffen. Mit Fort- und Weiterbildungsseminaren will der Party Service Bund Deutschland dagegen halten. Als neuer Kooperationspartner wurde das Gastronomische Bildungszentrum Koblenz gewonnen. In den für 2011 und die Folgejahre geplanten Schulungsangeboten soll es darüber hinaus auch um Themen wie „Fingerfood“ gehen.

Nach Auffassung Finkens wird sich die Partyservice- und Catering-Branche 2011 ebenfalls schwerpunktmäßig mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen müssen. Bio-Produkte würden, auch vor dem Hintergrund des zurück liegenden Dioxin-Skandals, bei den Verbrauchern und den Kunden immer gefragter. So steige die Zahl der Firmen, die ausschließlich auf dem Bio-Sektor tätig sind. O-Ton Finken: „Nachhaltigkeit hat sich längst vom politischen Modewort zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor entwickelt.“

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