Dubai

Modeschöpfer Armani bald auch mit Luxushotels

Er ist der bekannteste und erfolgreichste Modeschöpfer. Und jetzt, mit fast 70, wagt er wieder einmal etwas Neues: Giorgio Armani hat mit Mohamed Ali Alabbar, Wirtschaftsminister des Emirates Dubai, einen Vertrag über den Bau von 14 Luxushotels abgeschlossen. Es soll sich um eine Milliarde Dollar Investment handeln. Neben Dubai selbst sind als Standort für die von Armani designten Luxusresidenzen so Weltmetropolen wie London, Paris, New York und Shanghai angepeilt. Kleiner Seitenhieb: Berlin wird wohl ohne ein Armani-Hotel auskommen müssen. Er hält die deutsche Hauptstadt nicht für eine Metropole seines Stils. „Die Deutschen geben sich jetzt mehr Mühe mit dem Anziehen, aber elegant sind sie deswegen trotzdem nicht.“

Trotzdem: Seit einiger Zeit gibt’s in München ein Armani-Café – eines von rund einem Dutzend Outlets weltweit.

Zurück zur Hotellerie: Das Armani-Hotel in Dubai soll in den Burj Dubai integriert werden, demnächst das höchste Bauwerk der Welt. >ZZ> Es soll auf 40.000 qm 450 Suiten haben, diverse Restaurants und ein riesiges Wellness-Center.

Armani, der drahtige, stets sonnengebräunte Mann, ist zwar einer der reichsten Italiener, aber äußerlich das Gegenteil eines Luxusmenschens. Der Mann, der in den 80er Jahren das Herrenjackett neu erfunden hat, trägt selbst immer nur Jeans und ein dunkelblaues T-Shirt.

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