Interieur no. 253

Museumsgastronomie zieht an

Kultur & Gastronomie – eine glückliche Verbindung, die immer mehr begeistert. Das beweist zum Beispiel das Bistro ’Interieur No. 253’ im ’Bahnhof Rolandseck’, dem ersten Gebäude des Bonner Arp-Museums (seit 2004). Nicht hip, aber chic, präsentiert sich die rd. 240 qm große Location selbst als ein Gesamtkunstwerk: mit Wandmalereien, klassizistischen Stuckdecken, großformatigen Gemälden und handgearbeiteten Lampen – konzipiert und designed vom Künstler Anton Henning. Die 130 Innenplätze werden ergänzt von 70 auf der Terrasse. Was vor der Erweiterung durch den Richard-Meier-Bau – im September 2007 feierlich eingeweiht durch Bundeskanzlerin Angela Merkel – bereits ein Erfolgskonzept war, zieht nun noch mehr: „Seit Eröffnung des Museums haben wir allein wochentags 50-60 % mehr Gäste“, so Betreiber Nic Herbst, „und zwar nicht nur Museumsbesucher.“ Anfangs sei man von dem Ansturm fast überrollt worden. „Inzwischen hat sich gezeigt, dass dies keine kurzzeitige Erscheinung ist, sondern ein dauerhaftes Frequenzplus“ – goutiert mit einer Öffnung bis 24 Uhr. Erfolgsfaktor Küche: das Beste aus der Region bereichert um mediterrane Anleihen und Bistro-Klassiker. Dazu kommt eine feine Weinauswahl, vornehmlich aus deutschen Landen. Ungewöhnlich, aber sehr erfolgreich ist die Kooperation mit dem Glashersteller Stölzle Lausitz, Weißwasser. Merchandising mit Sti(e)l –die im Bistro eingesetzten Weingläser, gebrandet mit dem charakteristischen Signet Anton Hennigs, werden auch zum Kauf angeboten. www.interieur-no253.de


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