Hamburg

Mutterland eröffnet 3. Store

Jung, frisch, anders, so ging das Mischkonzept mit dem wunderschönen Namen 2007 an den Start. Delikatessen ‚Made in Germany’, ergänzt durch einen kleinen, feinen Gastro-Part - so der konzeptionelle Ansatz auf kuscheligen 200 qm. Inzwischen hat der Heimat-Hype Hochkonjunktur und Mutterland expandiert.


Das neue Geschäft in Eppendorf ist in Anlehnung an das Stammhaus in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs gestaltet: Bewusst schlichte, stilvolle Optik in den Farben Grau und Weiß, deckenhohe Regalsysteme, die aussehen wie traditionelle Obstkisten, ein kleines integriertes Café, offene Küche. Hier wird rustikale Hausmannskost in Bioqualität hergestellt, die auch im Take away verkauft wird: Frikadellen, belegte Brotschnitten, Kartoffelsalat, Quarkspeisen.


„Es ist ein logischer Schritt, jetzt auf die andere Seite der Alster zu gehen“, kommentiert Inhaber und Geschäftsführer Jan Schawe den Expansionsstep. Schließlich hätte sich das Feinkost-Konzept im letzten Jahr „rasant“ entwickelt. Der Designer und Gastronom gibt mit seinem Feinkostladen kleinen und mittelgroßen Food-Manufakturen aus Deutschland eine Präsentationsfläche. Viele Produkte werden exklusiv vertrieben. Die Idee fand begeisterten Anklang bei Kunden wie Fachwelt: 2009 wurde Mutterland vom deutschen Einzelhandelsverband zum ‚Store of the year’ in der Kategorie Food gekürt.
Im Spätherbst 2009 zog der erste Ableger (nur Retail) ins Hamburger Hanseviertel ein, ursprünglich gedacht als saisonales Projekt zur Weihnachtszeit, nun mit unbegrenzter Laufzeit. Im Newcomer-Laden in der Lenhartzstraße müssen am Wochenende noch mal kurz die Handwerker ran, bevor es am Montag richtig losgeht bei Muttern.

www.mutterland.de

Ulrike Vongehr / Redaktion food-service


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