Sorat

Nach Abgängen und einem Neuzugang vorsichtig optimistisch

Die Sorat Hotels wollen ihre Präsenz in Deutschland insbesondere über weitere Marketing-Partnerschaften ausbauen. Die Berliner Hotelgruppe hatte sich kürzlich von einigen Häusern getrennt. So hat sich Sorat von dem Hotelprojekt im Messeturm in Basel nach nur fünf Monaten verabschiedet. "Der Einstieg in den Schweizer Markt erwies sich für uns als schwieriger als erwartet," begründet Sorat-Geschäftsführer Nicolas Meißner diesen Schritt. "Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber es war der richtige Moment, um ohne größeren Schaden aus dem Engagement auszusteigen." In nächster Zukunft will sich die Sorat Hotelgruppe vor allem auf den deutschen Markt konzentrieren. Auch hier wurde unter den Standorten aufgeräumt, weitere stehen auf dem Prüfstand. So wurde das Sorat Hotel & Office Berlin zu Ende Juni geschlossen, nachdem der Mietvertrag ausgelaufen war. Zum September hat Sorat den Partnervertrag mit dem Hansa Hotel Kulmbach gekündigt. Als neues "Partner of Sorat Hotels" zählt seit Juli das Forsthaus Grüna, ein Tagungs- und Wellnesshotel in Chemnitz, neu zur Gruppe. Das inhabergeführte Hotel bietet 27 Zimmer, drei Restaurants und vier Tagungs- und Veranstaltungsräume für bis zu 150 Personen. Der Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Schönheitsfarm bietet das ganze Spektrum von Kosmetik, Massagen und Bädern bis zu mehrtägigen Intensivbehandlungen. Die Übernachtungspreise im Forsthaus Grüna liegen zwischen 55 und 92 Euro. "Nach einer sehr zögerlichen ersten Jahreshälfte sehen wir jetzt dem Herbstgeschäft vorsichtig optimistisch entgegen", so Nicolas Meißner über den Silberstreif am Horizont. Für 2003 streben die Sorat Hotels einen Jahresumsatz von rund 40 Mio. Euro an. In den 21 Hotels der Gruppe, davon zehn eigenständige Partnerhotels, betreibt Sorat über 1.995 Zimmer und beschäftigt knapp 500 Mitarbeiter.



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