Verbraucherbefragung

Nachhaltigkeit und Lebensfreude kein Gegensatz

Die Gleichsetzung von nachhaltigem Handeln und Verzicht war gestern. Heute verbindet mehr als die Hälfte der Deutschen mit dem Begriff Nachhaltigkeit auch Lebensfreude. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die Coca-Dola Deutschland gemeinsam mit der Verbraucher Initiative e.V. durchgeführt hat. 
Die Umfrage zeige auch, "dass immer mehr Verbraucher beim Kauf auf verantwortungsvolle Unternehmen achten", sagt Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e.V. "Um unsere Gesellschaft wirklich nachhaltig zu gestalten, müssen alle Akteure ihren Beitrag leisten -  Unternehmen ebenso wie Verbraucher". 58 Prozent der Befragten assoziierten in der Befragung auch Lebensfreude mit dem Begriff Nachhaltigkeit, deutlich mehr als mit Verzicht auf bisherige Lebensgewohnheiten. Darüber hinaus gaben 65 Prozent der Befragten an, beim Einkauf grundsätzlich mehr auf verantwortungsvoll handelnde Unternehmen achten zu wollen. Die zentrale Voraussetzung für ein nachhaltiges Handeln sehen die Verbraucher insbesondere in einfachen und transparenten Informationen. 97 Prozent wünschen sich verständliche Informationen.

Jugendliche und junge Erwachsene haben dabei noch Nachholbedarf beim Begriffsverständnis. Während im Schnitt rund 24 Prozent der Befragten die Bedeutung von "Nachaltigkeit" unklar ist, können in der Altersgruppe der 14- bis 19-Jährigen mit 45 Prozent fast doppelt so viele nichts mit dem Begriff anfangen. 

Die Ergebnisse der Umfrage wurden in Berlin im Rahmen des von Coca-Cola Deutschland durchgeführten Stakeholder-Dialogforums mit Vertretern aus Politik, Umwelt- und Verbraucherorganisationen sowie Unternehmen diskutiert. Die Umfrage "Neue Wege zu einer nachaltigen Lebensweise" ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung und wurde in der Zeit vom 14. bis 29. März 2011 per Telefoninterview durchgeführt. Sie soll alle zwei Jahre wiederholt werden.

www.coca-cola-gmbh.de

 


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