Ikea

Neue Preisaktionen, Gerichte und Bonuskarte

Im neuen Geschäftsjahr (Beginn 1. September) überrascht das Foodservice - Angebot der schwedischen Möbelhauskette Ikea mit neuen Gerichten und Aktionen. Den Preis für die Einstiegsportion des Icon-Produkts ’Köttbullar’ hat Ikea beispielsweise um 40 % gesenkt. Für zehn Hackfleischbällchen mit Rahmsoße, Kartoffelpüree und Preiselbeeren zahlen die Gäste anstatt 4,90 € jetzt 2,95 €.
Im Vorjahr sollte eine Preisreduzierung in ähnlicher Höhe ab 18 Uhr das Foodservice-Geschäft abends ankurbeln. „Diese Aktion kam bei den Kunden sehr gut an, weshalb wir uns zu diesem weiteren Schritt entschlossen haben“, erklärt Faymé Brockmann, Purchasing Manager Ikea Food Deutschland.

„Im Vorjahreszeitraum haben wir außerdem unsere Fleischkompetenz ausgebaut“, so Brockmann und verweist auf die Einführung des argentinischen Rumpsteaks 2010: „Das Steak können wir mit unserem technischen Equipment und dem Können der Kollegen erfolgreich unseren Gästen offerieren.“ Das Gericht kostet 8,90 € – ab Mitte September bis 1. Oktober rund lang 6,90 €.

Fester Standard sind seit 2010 die Bio-Pfannkuchen und das Hähnchenbrustfilet auf Pasta. Weiter forcieren möchte Ikea Food das vegetarische Programm, welches deutlich auf das saisonale Angebot abgestimmt werden soll, beispielsweise Semmelknödel mit Pfifferlingen im Herbst. „Viel versprechen wir uns vom Sommer-Gericht 2012: Linguine mit Blattspinat, Cherrytomaten und Pinienkernen.“

Auch die kalte Produktrange, die laut Brockmann bislang sehr fischlastig war, erhält Abwechslung. Die Restaurants haben seit Ende August 2011 Ceasar Salad auf der Speisekarte – in zwei Varianten mit und ohne Hähnchenbrust.

Eine weitere Neuerung: das Tagesgericht. Es orientiert sich am nationalen Speiseplan für die knapp 14.000 Ikea-Mirtarbeiter, welcher mit Beginn des Geschäftsjahres eingeführt wurde.

Neben den schwedischen Wurzeln des Möbelhauses soll auch deutsche Tradition im Foodservice-Bereich Einzug halten: „Klassische Gerichte werden weiter an Bedeutung gewinnen“, ist Brockmann überzeugt. Die Spargel-Aktion (ausschließlich deutsche Herkunft) im Vorjahr war ein großer Erfolg und wird 2011 fortgeführt.

„Unsere Kernzielgruppe, junge Frauen und Mütter, können nur noch selten traditionell kochen“, stellt Brockmann fest. Demnächst soll deshalb ein Bio-Schweinebraten mit Bio-Wirsing und Bio-Gemüseschupfnudeln über die Tresen gehen. „Wir versuchen unsere grundsätzliche Ausrichtung hin zu Bio mit regionalem und saisonalem Bezug in den Fokus zu rücken, denn diese Produktmerkmale werden von den Gästen deutlich nachgefragt und gewünscht“, sagt Brockmann. „Unsere Aufgabe ist es allerdings, den Spagat zu schaffen, die schwedische Herkunft mit deutschen Einflüssen zu verknüpfen.“

Mit Hilfe einer Bonuskarte (sechs Mal essen – ein Mal sparen) soll Ikea nicht mehr nur mit einem Möbelkauf verknüpft werden. Man möchte Gästen einen Anreiz bieten, ihre Mittagspause bei Ikea zu verbringen oder abends dort zu essen. Dies gilt besonders für Standorte in Industriegebieten oder Stadtnähe.

Auch die kleinen Gäste wurden nicht vergessen. Ikea hat ein Kinder-Frühstück mit einem Milchbrötchen, einer Quarkspeise und einem Kakao für 1 € konzipiert. „Nun bieten wir für Kinder eine Komplettverpflegung, denn die kostenlosen Gläschen und der Bio-Pastateller für 1 € runden das Angebot ab“, freut sich Brockmann.

Ikea Deutschland erzielte im Geschäftsjahr 2010 in den 46 Möbelhäusern einen Foodservice-Umsatz (Restaurants, Bistros und Schwedenshops) von 175 Mio. € und damit rund 1 % mehr als im Vorjahr. Im Ranking der größten Gastronomen Deutschlands belegte Ikea damit Rang 8.

www.ikea.de

stats