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Neue Restaurant-Formel im Mercedeshaus Frankfurt


Die deutsche Systemgastronomie ist ab 1. November um ein Konzept reicher. Dann eröffnet holyfields sein erstes Restaurant auf 500 qm Gastro-Fläche in der Frankfurter Kaiserstraße. Der denkmalgeschützte 1a-Standort gilt als erstes Hochhaus Frankfurts und wird im Volksmund als Mercedes-Haus bezeichnet – der Autohersteller führte hier jahrelang eine prestigeträchtige Niederlassung.

 

„Als gastronomische Vorbilder standen ansatzweise Wagamama und Vapiano Pate – grundsätzlich die gehobene Systemgastronomie“, erläutert Gründer Gerhard Schöps, der auf einen reichen Erfahrungsschatz aus seinen McDonald’s-Zeiten verweisen kann. Doch er legt Wert darauf, dass es sich um eine eigenständige und innovative Formel handelt. Holyfields versteht sich als Ganztages-Gastronomie mit Frühstücks-, Mittags- und Abendkarte. Als Shop-in-Shop-Lösung ist auch ein Take-Away-Modul integriert – mit separatem Eingang, um die Gäste im Restaurant nicht zu stören.

 

Das Angebot signalisiert einen hohen Frischegrad, wird partiell um Convenience-Vorstufen ergänzt und in einer teilweise einsichtigen Küche produziert. Mit europäischen, asiatischen und amerikanischen Akzenten kommt die Karte in der Summe international daher. „Global Lifestylefood“, nennt es Schöps.

 

Hinter der unternehmensphilosophischen Aussage ‚Time to eat’, verbirgt sich der Anspruch, dass holyfields dem Gast viel Zeit zum Genießen bieten will (quality time), ihn mit administrativen Aktionen aber möglichst wenig belasten möchte. Darum setzt man auf ein neues Ordersystem: Der Bestellvorgang erfolgt an einem der 15 32-Zoll-Touchscreens gleich hinter dem Empfang – hier werden die Gerichte auch bildlich dargestellt. Der Datentransfer geschieht per elektronischem Tagger. Dieser signalisiert auch die Einladung zum Abholen der fertigen Spezialitäten. Die Getränke holt sich der Gast unmittelbar nach der Bestellung an der Bar ab. Damit Gruppen gemeinsam essen können, stellt das Gerät per Gruppierung der Bestellung das gleichzeitige Finish sicher. Und wer als Single  Angst um seinen Sitzplatz hat während er seine Mahlzeit abholt, der kann per Holzjeton kundtun: „Platz leider schon belegt.“

 

Auf ca. 1,5 Mio. € beziffert Schöps die Investitionssumme für Frankfurt. Bereits jetzt hat man neun weitere Locations in 1a-Lagen deutscher Großstädte anvisiert – die Multiplikation von holyfields ist vom Start weg als feste Größe eingeplant. Fest steht bisher im Frühjahr 2011 die Eröffnung des Standortes Berlin 'Unter den Linden' mit einer Fläche von 900 qm. Grundsätzlich sollen die Restaurants 150 - 300 Sitzplätze bieten, plus 60 - 70 Außenplätze. In punkto Design will Gerhard Schöps den Schleier erst Anfang November lüften, nur so viel: „Es ist kein weiteres Konzept im Landhausstil.“  

 

www.holyfields.de

 





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