Münster

Neuer Masterstudiengang "Nachhaltigkeit"

"Mehr als in anderen europäischen Ländern leidet die Ernährungswirtschaft in Deutschland unter einer Marktsituation, in der der Preis vor der Qualität steht", sagt Prof. Dr. Petra Teitscheid. Doch die Märkte ändern sich. Die Hochschullehrerin am Fachbereich Oecotrophologie der Fachhochschule Münster sieht neue Wertschöpfungspotenziale unter anderem im anhaltenden Bioboom. Besonders für mittelständische Unternehmen der Ernährungswirtschaft entstünden neue Chancen. Die Fachhochschulen Münster und Osnabrück haben deshalb den gemeinsamen Masterstudiengang "Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft" auf den Weg gebracht. Der viersemestrige Studiengang setzt sich auf mehreren Ebenen mit dem Thema auseinander: Zum einen geht es um die schwierige Balance zwischen Marktanforderungen auf der einen - und ökologischen und ökonomischen Aspekten auf der anderen Seite. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und die Sozialverträglichkeit von Erzeugung, Verarbeitung und Transport stehen dabei auf dem Prüfstand. "Eine nachhaltige Veränderung der Wirtschaft passiert nicht von allein", so Teitscheid, "Nachhaltiges Handeln im Beruf bedarf entsprechender Kompetenzen und Fähigkeiten bei den Akteuren." Der Masterstudiengang hat sich zum Ziel gesetzt, diese Kompetenzen zu vermitteln. www.fh-muenster.de/oecotrophologie


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