Mövenpick

Neueröffnung Raststätte Würenlos (CH)

Das weltgrößte Autobahnbrücken-Restaurant war in die Jahre gekommen und plagte sich mit unschönen Alterserscheinungen. Deshalb hat die Mövenpick Verkehrsgastronomie ihrer Raststätte Würenlos/Schweiz (Jahrgang 1972) an der A1 nicht nur ein Facelifting spendiert, sondern ihr eine großzügige Rundum-Erneuerung verordnet. Ziel der konzertierten Aktion: innere wie äußere Verjüngung inklusive Angebotsstraffung sowie ein optimierter Ladenmix. „Wir wollen uns vor allem an die veränderten Konsumentenbedürfnisse anpassen und das Standortpotenzial dieses Bauwerks der Superlative mit seinen mehr als 600 Parkplätzen besser nutzen“, so Oliver Altherr, CEO Marché International. Die erste Etappe von Umbau und Re-Design des ‘Fressbalkens‘, so der heimische Kosename der Brücke, ist nun bewältigt: Am 19. Juli wurden das Mövenpick Café im Erdgeschoss und das Mövenpick Marché eine Etage darüber eröffnet – Opulenz für Augen und Gaumen auf knapp 1.600 qm. Damit hat sich die Fläche für Gastronomie um 670 qm (-150 Plätze) reduziert; die Retailfläche ist um 800 qm gewachsen. Und sonst? Fenster, Wände und Bodenbeläge wurden ausgetauscht, warme Farben und stimmige, geschmackvolle Gestaltungsdetails verleihen den neuen gastronomischen Units einen modernen, attraktiven Look. Das SB-Café ist rund um die Uhr für Gäste da, das Restaurant von 6 bis 23 h. Unten gibt es auf 136 qm (47 Plätze) Backwaren, süße und herzhafte Snacks, frische Säfte und Kaffeespezialitäten. Im Zuge der zweiten Umbauphase wird zudem eine Terrasse mit 50 Plätzen entstehen. Erwarteter Jahresumsatz: 1,7 Mio sfr. Ins Marché (1.427 qm/500 Plätze) führt eine Treppe als eine Art galerieartiger Aufgang im Stil einer modernen Mall – geradewegs an die farbenfrohen Marktstände, an denen vor den Gästen internationale Spezialitäten vor allem mit regionalen Rohprodukten zubereitet werden. Oberstes Gebot und Herz der Marché Philosophie ist mehr denn je ‘absolute Frische‘. „Und dafür brauchen wir eine hohe Frequenz. Denn je höher die Frequenz, desto frischer können wir arbeiten.“ Bewährtes bleibt: Verschieden konzipierte Sitzecken für jeden Geschmack bzw. jede Zielgruppe laden zum Wohlfühlen ein. Rd. 9,5 Mio. sfr/Jahr will Mövenpick mit dem Konzept an diesem Standort erwirtschaften. Während der zweiten Bauphase von Juli bis Dezember ist ein Teil der Ladengeschäfte in Provisorien untergebracht. Bis zur Gesamteröffnung am 9. Dezember ’04 sollen u. a. zusätzliche Busparkplätze und ein Kinderspielplatz entstehen sowie die Fassade durch eine frisches Weiß-Blau aufgepeppt werden. Rd. 13 Mio. sfr lässt sich die Mövenpick Verkehrsgastronomie den Grundausbau kosten; die Gesamtkosten inklusive Retailinvestitionen werden auf 23 Mio. sfr geschätzt. Mit einer Verkehrsfrequenz von bis zu 100.000 Kraftfahrzeugen/Tag gehört die Rasstätte Würenlos zu den am besten besuchten Autobahnraststätten der Schweiz. Und zu den einträglichsten Standorten der mövenpickschen Verkehrsgastronomie: Der Fressbalken generiert z.B. 3-4-mal soviel Umsatz wie die besten Standorte in Deutschland. Während 75 % der deutschen Outlets unter 1 Mio. EUR liegen, gibt es in der Schweiz kaum einen, der unter 4 Mio. sfr einbringt. Größtes Projekt der Schweizer Gruppe im Ausland ist zurzeit das Marché in ‘The Curve‘ – ein gerade erst entstehender Stadtteil in Kuala Lumpur/Malaysia. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im November, soll das 1.277 qm große (335 Plätze) und per Franchise betriebene Marché Restaurant eröffnet werden. Einer der prominentesten europäischen Nachbarn wird übrigens Ikea sein. Die Schweden wollen dort (nach Informationen von Mövenpick) in den nächsten Monaten ihr bisher größtes Möbelkaufhaus eröffnen. www.moevenpick-group.com

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