Kinopolis Hanau

Neues Bistrotheken-Konzept

Seit Eröffnung des neuen Kinopolis in Hanau Mitte Dezember 2011 freut sich Andreas Hufer, Gesamtbetriebsleiter F&B, über die Entwicklung seiner neuen Bistrotheke. Die Idee: Erstmalig bietet man eine zentrale Theke als Anlaufstelle für alle Wünsche – vom Ticket über Snacks und Knabbereien bis zu einem F&B-Sortiment, das über das bisher Gewohnte hinaus geht. An Letzterem wurde heftig gefeilt, um die Wünsche der Besucher bestmöglich zu bedienen, die Präsentation zu optimieren und zu vermitteln, dass ein Kino durchaus mehr bieten kann als Popcorn und Nachos.

 

„Wenn jedoch der Besucheransturm in Stoßzeiten zu groß wird, öffnen wir natürlich weitere Counter jenseits unserer Bistrotheke, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden“, erklärt Hufer. Mit 400.000 bis 500.000 Besuchern ist übers Jahr zu rechnen, wobei je nach Wochentag und Film eine große Schwankungsbandbreite zu bewältigen ist – 300 Besucher sind ebenso möglich wie 1.100. Die Kapazität am Hanauer Standort beträgt 1.131 Plätze in 8 Sälen (kleinster Saal: 76 Plätze, größter: 318 Plätze).

 

Die neue Bistrotheke befindet sich im Mittelpunkt des großzügig gestalteten Foyers und ist von loungigen Sitzmöbeln umgeben, die auch zum Vor-Ort-Verzehr einladen. Um eine schnellstmögliche Versorgung zu garantieren – übrigens per Flying Service – präsentiert sich die Karte bewusst schmal und mit rasch herzustellenden Food-Spezialitäten. Die übrigens auf Porzellan gereicht werden.

 

Super laufen die Mini-Hamburger und Cheeseburger. Die 3,5-4 cm-Formate gibt es wahlweise im Dreier-, Vierer- oder Siebener-Gebinde zu 3,90 bis 7,90 €. „Weniger gut laufen leider unsere Flammkuchen-Snacks, weshalb wir zusätzlich fertig belegte Pita-Fladenbrote ins Repertoire aufgenommen haben“, berichtet Hufer. „Vielleicht liegt es daran, dass wir zwecks besseren Handlings die Flammkuchen gefaltet anbieten.“

 

Süße Sünden hat das Bistro ebenfalls im Programm: Mini-Donuts, -Muffins, -Pancakes und Cookies. Getränkeseitig begleitet von entsprechenden Kaffeespezialitäten und Tee. Für Weinfans stehen zwei rote und ein weißes Produkt zur Wahl – ansonsten gibt es die üblichen alkoholischen bzw. alkoholfreien Erfrischungsgetränke. Übrigens gab es auch bei den Beverages eine Nachfrage-Entwicklung, mit der man nicht gerechnet hatte: Smoothies sind offenbar im Hanauer Kino nicht beliebt.

 

Generell ist Andreas Hufer bisher mit seiner neuen Bistrotheke und der Nachfrage jedoch sehr zufrieden. Die Kinogäste haben mittlerweile erkannt, dass sie hier zu allen Vorstellungen auf einen Schlag alles Nötige erwerben können. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten registrieren wir inzwischen eine zunehmende Kaufbereitschaft – bei 3 € netto liegt momentan der gastronomische Durchschnittsbon“, so
Hufer. Mit Tendenz nach oben, denn unter den Besuchern muss sich weiter herumsprechen, dass das Hanauer Kinopolis eine Auswahl an Speisen jenseits von Popcorn bietet. „Anfangs hatten sich die meisten Gäste im Vorfeld zuhause satt gegessen, das wird sich ändern“, prognostiziert der Kino-Profi.

 

www.kinopolis.de

 

 


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