Hamburg

Neues Block House Flaggschiff legt Bombenstart hin

„Die ersten zwei Tage waren eine Granate“, freut sich Stephan von Bülow, Geschäftsführer Block Holding, sichtlich überwältigt vom Gästeansturm am Hamburger Jungfernstieg 1. Bis vor die Tür standen die Menschen Ende letzter Woche Schlange, um einen der 180 Plätze im ersten Stock der Renommier-Adresse zu ergattern; und auch eine Etage tiefer im Burger Restaurant Jim Block (90 Plätze) ging es mächtig crowded zu. Das europaweit 40. Block House, an den Start geschickt im 40. Unternehmensjahr, residiert in prominentester 1a-Lage: Blick auf die Binnenalster, Rückendeckung durch das Hamburger Rathaus, die Europa-Passage als direkter Nachbar und beide City-Einkaufsbereiche Mönckebergstraße und Passagenviertel Große Bleichen/ Neuer Wall in Laufnähe. 3,5 Mio. € werden als Startumsatz erwartet; die – einkalkulierten - Kannibalisierungseffekte mit dem nicht weit entfernt liegenden aktuellen Umsatzspitzenreiter der Gruppe, Block House Gänsemarkt, sollen sich bis dato in Grenzen halten. Dessen bisheriger Restaurantleiter Stefan Schirrmacher fungiert übrigens nunmehr am Jungfernstieg als Hausherr. 11 Monate hat der Um- und Ausbau gedauert, runde 3 Mio. € verschlungen.18 km Kabel wurden verlegt, 42 t Stahl verbaut und weitere 40 t an Fliesen, Mörtel, Bauhilfsstoffen. 1000 qm beträgt die Gesamtfläche beider Betriebe inklusive Nebenräume (250 qm Restaurantfläche Block House / 115 qm Jim Block). 60 Mitarbeiter kümmern sich seit letzter Woche um das Gästewohl; 38 im Block House, 22 bei Jim Block. Das neue Flagship Restaurant demonstriert das aktuelle Selbstbewusstsein der Steakhauskette, die im Zuge des peu à peu vollzogenen Generationswechsels von Gründer Eugen Block zu dessen Sohn Dirk ihren Markenauftritt behutsam, aber gekonnt zeitgeistiger formuliert. „Mit der Neueröffnung setzen wir Maßstäbe für die Zukunft“, so der Junior. „In einem Block House-typischen und zugleich geschmackvoll modernisierten, lichten, frischen Ambiente bieten wir unseren Gästen gewohnte Qualität auf höchstem Niveau.“ Schon die 25 m lange Glasfront bringt mehr Transparenz und Helligkeit ins Spiel; die rustikale Inneneinrichtung präsentiert sich dank zahlreicher weiterer Änderungen leichter, wertiger, aufgelockert und trotzdem gemütlich. Wände aus hellem, strukturierten Sandstein, hinterleuchtete Bullenreliefs und Steak-Pepper-Keramiktöpfe im Setzkasten als Dekorationselemente, Pendelleuchten mit kleinen, integrierten Bullen-Köpfen – viele Details erkennt man erst beim genauen Hinsehen. Ganz offensichtlich dagegen demonstriert eine technische Neuerung das Servicedenken des Hauses: Sollte ein gewünschter Tisch noch nicht frei sein, erhält der Gast auf Wunsch neben einem Gratis-Mini-Getränk (0,1 l Bier, Wein oder Softdrink) einen elektronischen Warte-Beeper. Damit lässt sich im Umkreis von 500 m shoppen und flanieren, bis das Vibrieren das Freiwerden der Plätze anzeigt. Auch die - mittlerweile erprobte – Standortallianz mit Jim Block wirkt verjüngend auf Image und Kundschaft, trifft die Formel mit ihrem Schwerpunkt auf à-la-minute gegrillten Burgern und Steak Ciabatta doch mehr denn je den heutigen Zeitgeist. Trendig, frisch, schnell, feminin gibt sich der neue ‚Jimmie’, der laut Eugen Block „Maßstäbe setzen wird in punkto Auftritt und System.“ Für den 1973 ins Leben gerufenen und bislang auf Hamburg konzentrierten „kleinen Bruder“ der Block Häuser ist es der 4. Store. 1 Mio. Burger soll er pro Jahr verkaufen, so die zuständige Block-Managerin Claudia Driver. In den nächsten 5 Jahren sollen laut Dirk Block 10 weitere in ganz Deutschland hinzukommen. Und auch für die Zukunft der Steakhäuser setzt der Firmenchef auf Expansion: „Zu unserem 50. Jubiläum in 10 Jahren wollen wir das 50. Block House eröffnen.“ www.block-house.de Redaktion food-service Stephan von Bülow, Jungfernstieg, Binnenalster, Steakhauskette, Flagship Restaurant, Jim Block, Dirk Block, Eugen Block, Claudia Driver


stats