Block House

Neues Outfit für Frankfurter Restaurant

Kurz vor Muttertag eröffnete das Block House-Restaurant im Frankfurter Westend nach dreiwöchiger Umbauphase mit verjüngtem Erscheinungsbild. Der behutsam aufgefrischte Look soll Vorbild für weitere Make-overs sein – auf der Merkliste ganz oben stehen Hamburg und München.

Für die beiden diesjährigen Renovierungen in Frankfurt und München nahm das Unternehmen rd. 1,5 Mio. EUR in die Hand. „Wir tun, was viele nicht tun, und investieren antizyklisch“, so Dirk Block, in der Eugen Block Holding verantwortlich für das Geschäftsfeld Block House. Nach mehr als 20 Jahren Präsenz in Frankfurt und nahezu 3 Mio. bewirteten Gästen, unterstrich Senior Eugen Block anlässlich der offiziellen Wiedereröffnungsfeier, sollte der Tapetenwechsel auf keinen Fall zu krass ausfallen. Den Auftritt einer Traditionsmarke dürfe man nur bis zur Kenntlichkeit verändern, so Blocks Überzeugung. „Der gelungenste Umbau? Wenn unsere Stammgäste sich wundern, was denn eigentlich anders geworden ist!“
Anders, will sagen frischer geworden ist dennoch so einiges. Ohne sich vom rustikal dunklen Holz gänzlich zu trennen, bringen jetzt großzügige Fensterfronten Transparenz und jede Menge Tageslicht ins Halbdunkel, schaffen helle Decken und Säulen eine neue Leichtigkeit. Dazu: neue Sanitäranlagen, ein neuer Grill. Ein Eigenentwurf des Seniorchefs ist der elegante Weinkühlschrank im Rückbereich der Bar. Blickfang und Botschaft zugleich: Zwar bieraffin, will die Steakhaus-Formel zugleich Weinkompetenz demonstrieren, nicht nur mit Blick auf die weibliche Klientel. Bier steht heute für rd. 30 % der Getränke-Umsätze, Wein holt kontinuierlich auf.

Im Zuge des Umbaus wurden zusätzliche 14 Sitzplätze geschaffen. Insgesamt zählt das Restaurant – mit just um weitere 20 Jahre verlängertem Pachtvertrag – nun 177 Innen- und 150 Außenplätze. Schon zu Muttertag, drei Tage nach Wiedereröffnung, konnte im erneuerten Block House an der Bockenheimer Landstraße ein neuer Umsatzrekord verzeichnet werden. Der Betrieb erzielte 2009 stattliche 3,5 Mio. EUR Erlöse, für dies Jahr rechnet man mit leichten Zuwächsen, auch systemweit übrigens.

Wachstumspläne? Ein zweites Block House in Frankfurt ist längst angedacht. In der Heimatstadt und Hochburg der Marke ist derweil das Block Bräu in Arbeit: Am Standort des einstigen Pupasch an den Hamburger Landungsbrücken soll eine großformatige Hausbrauerei entstehen. Eine Art Hofbräuhaus des Nordens, so die kühne Vision. Mit Glück wird das Projekt im nächsten Frühjahr soweit sein - rechtzeitig zur Internorga 2011.

www.block-house.de


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