MoschMosch mobil

Nudelbarkette startet Food Truck-Konzept

MoschMosch macht mobil: Anfang Juli schicken die Macher der japanischen Nudelbar ihren ersten Food Truck auf die Straße - beziehungsweise an wechselnde Plätze in den zurzeit sechs MoschMosch-Städten, um dort neue Gäste und Standorte zu erobern. Für den großen Auftritt des MoschMosch-Mobils wird sogar eigens eine Melodie komponiert, die bei Passanten und in den umliegenden Büros die Ankunft des schick designten Anhängers ankündigen soll.
"Unsere Idee ist eigentlich schon älter als der Food Truck-Boom in den USA", erklärt Geschäftsführer Tobias Jäkel. "Wir haben uns von den ebenfalls sehr mobilen Garküchen in Asien inspirieren lassen." Für die Gestaltung ihrer rollenden Unit holten sich er und sein Geschäftspartner Matthias Schönberger keinen Geringeren als den bekannten Frankfurter Architekten Professor Bernhard Franken ins Boot. Er kreierte "eine Mischung aus Kitsch und Kultur", so Jäkel: Im Inneren finden MoschMosch-Fans bekannte Elemente wie das charmante Maskottchen Heidi Tama Goshi wieder. Die Berliner Comiczeichnerin Kathi Käppel gestaltete eine japanische Traumlandschaft mit illusionistischer räumlicher Tiefe. 

Außen sorgen Lampions für fernöstliches Flair und entspannte Atmosphäre. Drei ausfahrbare Dachelemente umrahmen eine Bar, an der die mobilen Gäste eines von drei angebotenen Gerichten (Ramen 'Morgensonne' , 'Yakisoba' und 'Reddo Kare' (Rotes Curry) im Stehen genießen können. Wer lieber im Sitzen speist, hat dazu an mehreren Tischen mit etwa 35 Sitzplätzen Gelegenheit, die das Mobil im Gepäck hat.

Neben dem Marketing-Effekt, mit dem die Marke MoschMosch auch in Städten bekannt gemacht werden soll, wo später Restaurants eröffnen, sehen die beiden Geschäftsführer das rollende Restaurant durchaus als gewinnträchtiges Geschäftsfeld, das sich nicht nur auf den schnellen Lunch beschränken soll. Im Gegenteil: Das Getränkespektrum von AfG über Wein und Bier dürfte den Truck auch abends zur beliebten Destination machen. "Ab etwa 80 Essen am Tag rechnet sich der Truck", kalkuliert Jäkel. Mindestens zwei Mitarbeiter werden gebraucht, um die Gerichte an den drei Wok-und Ramen-Stationen zuzubereiten. Geplant sind rund 22 Einsatztage pro Monat, "theoretisch sind aber auch 30 denkbar." Mögliche Standplätze seien sowohl öffentliche Plätze, Märkte als auch Privatgrundstücke, zum Beispiel Parkplätze größerer Unternehmen.

Die potenziellen Locations und Genehmigungsbedingungen sind laut Jäkel in jeder Stadt unterschiedlich. "Besonders reizvoll wäre es, an einem schönen Sommerabend am Flussufer zu stehen." Auch größere Feste wie das Frankfurter Museumsuferfest hat man im Auge.

Für die voraussichtlich intensive Trainingsphase Anfang Juli hat das Unternehmerduo sich übrigens einen guten Nebenzweck ausgedacht. Jäkel: "Dazu würden wir gern vor der Bahnhofsmission oder einer ähnlichen Einrichtung stehen. Denn das, was unsere Mitarbeiter probeweise kochen, soll schließlich auch gegessen werden."

www.moschmosch.com





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