Ikea

Nullrunde für Foodservice bei leicht steigendem Gesamtumsatz

Insgesamt hat Ikea Deutschland im Geschäftsjahr 2009 (1.09.08-31.08.09) mit 45 Häusern einen Gesamtumsatz von 3,34 Mrd. EUR erwirtschaftet - ein Plus von 2,3 %. Flächenbereinigt, sprich ohne die beiden Neueröffnungen in Köln (3/09) und Würzburg (6/09), entspricht das einem Zuwachs um 1,2 %. Dagegen bleibt der Foodservice-Anteil (Restaurants, Bistros & Schwedenshops) mit rd. 173 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Die FS-Quote liegt damit bei 5,2 %.
Unverändert auch die Topseller: Mit 5 Mio. verkauften Portionen im Restaurant führt Köttbullar weiterhin vor der Kombi 'Hot Dog + Refill-Getränk' (4,5 Mio.). 10 Mio. Tassen Gratiskaffee wurden an Ikea-Family-Mitglieder ausgeschenkt. Neu im Schwedenshop sind Produkte zum Zubereiten zu Hause - von Lasagne Älg bis Pizzabitar.

Rund 100 Mio. Menschen, nahezu genauso viele wie im Vorjahr, besuchten im abgelaufenen Geschäftsjahr eines der 45 Ikea-Häuser. Obwohl die Zahl der Kunden leicht sank - um 1,7 % auf gut 45 Mio. - stiegen die durchschnittlichen Ausgaben/Kunde von 68 auf 71 EUR. „Ein Spiegel des deutschen Konsumverhaltens", kommentiert Petra Hesser, Geschäftsführerin Ikea Deutschland. „Anschaffungen werden bei einem guten Preis-/Leistungsverhältnis durchaus getätigt, Spontan- und Inspirationskäufe dagegen eher zurückgestellt." Neue Einrichtungshäuser plant der schwedische Möbelriese in Berlin, Hamburg und Lübeck. Ende 2010 bzw. 2012 sollen sie ans Netz gehen. Derzeitiger Fokus ist vor allem der Ausbau und die Modernisierung bestehender Standorte.

Weltweit generierte Ikea im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 21,5 Mrd. EUR. Davon entfallen etwa 4,8 % bzw. 1,03 Mrd. EUR auf Foodservice (Vorjahr: 957 Mio. EUR). Insgesamt besuchten 590 Mio. Menschen die 303 Einrichtungshäuser in 37 Ländern. Neu auf der Ikea-Weltkarte ist Irland.

www.ikea.com


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