München

Oktoberfest 2011 – Tradition und Expansion

Am Dienstag tagte der Stadtrats-Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft der bayerischen Hauptstadt, um das Wichtigste fürs kommende Oktoberfest zu definieren.
Hier einige Fakten, die auch fachlich interessant sind:

  • 1.364 Betriebe hatten sich für die Wiesn 2011 beworben, 592 wurden zugelassen.
  • Rauchertribünen: Es heißt, alle großen Zelte haben ihre Hausaufgaben gemacht, und zur Umsetzung des Nichtraucherschutzes neue Raucherbereiche geplant und beantragt. Das Stichwort heißt Raucherbalkone. Diese wird es heuer in allen großen Zelten geben. Die Auflage der Stadt ist: Da darf nicht bestuhlt und nicht bedient werden. Vorreiter für diese Lösung: das Hippodrom-Zelt.

  • Standgeld: Das Standgeld für die großen Zelte steigt von 172.000 auf 237.000 €. Die Wirte machen erhebliche Zusatzkosten geltend, man darf also davon ausgehen, dass die Bierpreise in einigen Zelten die 9-Euro-Grenze erreichen werden. Ende Mai wird das Tourismusamt Stellung nehmen. Im vergangenen Jahr kostete die Maß zwischen 8,60 und 8,80 €.
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  • Oide Wiesn: Nach der Premiere zum 200. Geburtstag des Oktoberfestes wird die historische Wiesn auch 2011 wieder einen festen Platz am Südrand des Festgeländes bekommen. Im Vorjahr waren eine halbe Millionen Besucher speziell da: Eine solche Wucht macht die Fortsetzung zu einem Muss.
  • Hippodrom: Sepp Krätz bleibt Hippodrom-Festwirt. Trotz noch ungeklärter Vorwürfe wegen Körperverletzung.
  • Gabriele Weishäupl geht. Nach einem Vierteljahrhundert als Direktorin des Tourismusamtes geht Gabriele Weishäupl im April 2012 in Rente. So wird die Wiesn 2011 ihre letzte als Zeremonienmeisterin, Chefdiplomatin und Innenministerin sein.
www.oktoberfest2011.de


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