B.Easy

Opening Party für Korzilius-Konzept mit Hingucker-Qualitäten

Seit wenigen Wochen ist der 94-Plätze-Betrieb in außergewöhnlicher, denkmalgeschützter Location am Kölner Hohenzollernring 'online' - hinzu kommen alsbald knapp 50 Plätze auf der soeben genehmigten Terrasse. Anlässlich des gestrigen offiziellen Opening Events gab Gründer Mark Korzilius Auskunft über die angestrebte Umsatzgrößenordnung: Gut 4.000 € netto täglich gilt es bei täglichen Öffnungszeiten von aktuell 11 bis 24 Uhr mindestens zu erlösen, heißt aufs Jahr gesehen rd. 1,5 Mio €.

Dies bei durchaus moderaten Preisen (Burger mit 100 g-Patty gibt es ab 4,50 €) – und einer Philosophie, die den Gästen größtmögliche Freiheit einräumt: „Im B.Easy wird niemand schief angeschaut, wenn er lediglich auf einen Kaffee hereinkommt und sich ausgiebig dafür Zeit nimmt, im Gegenteil möchten wir weder als lupenreines Restaurant noch als Szenetreff verstanden werden.“

Wie Vapiano, setzt die Fast Casual-Formel, die künftig auch schon morgens öffnen soll, auf ein Chipkarten-Bezahlsystem. Und wie schon bei LaBaracca, ebenfalls Geisteskind von Korzilius, kommen digitale Speisekarten an jedem Sitzplatz zum Einsatz, die bestellten Speisen und Getränke bringen Service-Mitarbeiter zum Gast. Nein, sagt Korzilius, die Gäste fremdeln durchaus nicht mit der digitalen Lösung – angesichts immer mehr Smartphone-geübter Verbraucher ist der effizienzfördernde Umgang mit dem Touchscreen zusehends selbstverständlich.

Das Angebot? Fokussiert auf Produkte vom Robata-Grill – vor allem Burger und Steaks, auch Fisch und Seafood, gegrilltes Gemüse. Würstchen im Häppchen-Format. Beilagen wie Chips oder Sweet Potato Fries. Auch etliche vegetarische Offerten darunter, Salate natürlich, hausgemachte Limonaden. Motto: frisch, leicht, unkompliziert. Ein Profil jenseits gelernter Kategorien à la (Gourmet-)Burgerbar oder Steakhaus, mag auch der gewählte Konzeptname eher Richtung USA weisen.

Doch keine offene Küche, architektonisch nicht machbar. Stattdessen: eine Videowand als Eyecatcher, ansonsten puristisch zurückhaltendes Design, respektvolle Reverenz an die Historie des Standorts, Erhalt des ursprünglichen Marmor-Fussbodens inbegriffen. Die reizvolle Eck-Location – einstmals ein Autohaus, danach lange Zeit eine Videothek, jetzt wieder eine 180°plus frontverglaste, hochräumige Tribüne mit grandiosen Aus- wie Einblicken: ein Hingucker zweifellos im gastronomisch dicht besetzten Umfeld am Hohenzollernring.

Vor und hinter den Kulissen am Werk: ein Team aus gut 30 Mitarbeitern.

'Love Eat Trust', so das Motto der Macher. Wichtig ist allen Beteiligten der verantwortungsvolle Umgang mit Natur, Lebensmitteln und Ressourcen. Regionale Herkunft steht im Vordergrund – doch ohne Dogmatismus, auf der Karte sind denn auch neben Steaks aus Norddeutschland auch solche südamerikanischer Provenienz zu finden.

Die Investition in den Pilotbetrieb? Rd. 1,2 Mio. €. Im Boot als einer der Hauptinvestoren ist Insidern zufolge auch Gregor Gerlach, seines Zeichens Vapiano-Investor der ersten Stunde und heutiger Vorstandsvorsitzender der Vapiano-Gruppe.

www.b-easy.com

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