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Pausenkultur lässt zu wünschen übrig

Befragungen in deutschen Unternehmen zeigen deutliche Defizite: Beschäftigte machen zwar Pausen, nutzen diese aber nicht bewusst, um sich zu erholen. Seitens der Unternehmen sind Angebote zur Pausengestaltung immer noch rar, und in vielen Firmen sind Pausen außerhalb der Mittagspause gar negativ besetzt und werden nicht gern gesehen. Dabei ist sich die Wissenschaft einig: Der optimale Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung ist der wichtigste Energielieferant. Dabei sei nicht nur entscheidend, dass genügend Pausen gemacht werden, sondern dass sie aktiv und erholsam gestaltet werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Unternehmens Mars Drinks, die Friedrich-Georg Lischke, General Manager Continental Europe Mars Drinks, kürzlich auf der CeBIT in Hannover vorgestellte. Im eigenen Unternehmen hat Mars Drinks zur Verbesserung der Pausenkultur dazu wichtige Ansätze umgesetzt. Zu nennen sind "Kommunikationsinseln" inmitten einer hellen, offenen Bürolandschaft, ein Kaminzimmer, fließende Übergänge zwischen Arbeits- und Erholungsbereichen und weitere Elemente, die für angenehmes Arbeiten sorgen. Lischke: "Wenn Pausenkultur im Unternehmen wirklich gelebt werden soll, dann müssen wir Führungskräfte uns vor allem auch selber ändern“. Erste Zahlen geben Lischke recht: Die Mitarbeiterzufriedenheit bei Mars Drinks stieg laut Gallup-Studie im Vorjahr um 22 Prozent und auch die seit 2005 um 14 Prozent gewachsenen Umsätze sprechen für sich.


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