Call a Pizza

Pizzen im Internet ’aufmotzen’

Mit der Aktion ’Pimp my Pizza’ will die Delivery-Kette Call a Pizza ihre Internetbestellungen ankurbeln und gleichzeitig die Kundenbindung stärken. In Zusammenarbeit mit dem Internetportal bringdienst.de hat Geschäftsführer Thomas Wilde seine an die MTV Sendung ’Pimp my Ride’ angelehnte Aktion auf der Call a Pizza-Website umgesetzt.

Dort können Kunden eine der 20 Standard-Pizzen auswählen und mit ihren ganz persönlichen Wunschzutaten ’aufmotzen’ (= pimpen).

„Wir haben die Preise für Einzelzutaten auf 50 Cent, also etwa ein Drittel gesenkt“, erklärt Thomas Wilde. „Dadurch wird die Schwelle beim Kunden niedriger, zusätzliche Beläge zu bestellen.“ Die Kundenkreationen werden in eine im Internet einsehbare Hit-Liste aufgenommen, aus der dann andere Kunden wiederum bestellen können. Die Pizza, die am häufigsten nachbestellt wird, führt die Highscore-Liste an. Wer am Ende der Aktion (Ende Oktober) den Spitzenreiter bestellt hat, nimmt an der Verlosung eines Fahrrades teil.



„Auf diese Weise machen wir nicht nur das Pizza Bestellen spannender, sondern finden auch heraus, welche Pizzen unsere Kunden wirklich wollen – jenseits dessen, was wir und andere Pizza-Lieferanten im Angebot haben“, freut sich Wilde. „Ich erwarte, dass sich 5-6 Renner herauskristallisieren werden.“



Seit dem Launch der neuen Call a Pizza-Internetseite als Kommunikations- und Bestellplattform kommt der Webauftritt auf bis zu 120.000 Clicks am Tag. In der Regel liegt der Anteil der Internetbestellungen bei 12-15 %, allerdings gibt es große Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gegenden. Der Durchschnittsbon im Internet liege 50 % höher als bei telefonischen Ordern, so Jochen Grote, Geschäftsführer von asco, der den Internetauftritt von Call a Pizza betreut.

Rund 50 % des Umsatzes macht das Franchisesystem (63 Standorte) inzwischen mit Aktionen, die sich online leichter und gezielter umsetzen lassen als auf Print-Flyern in den Filialen. Im Jahresdurchschnitt etwa 8 % Umsatzplus auf bestehenden Flächen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäft“, unterstreicht Thomas Wilde, „und das Internet ist ein immer wichtigerer Teil davon.“ www.call-a-pizza.de

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