LaBaracca

Positive Zwischenbilanz nach den ersten Monaten


Das mutige Projekt, erdacht von Mark Korzilius und offiziell gestartet Mitte Juni dieses Jahres am Münchener Maximiliansplatz, verknüpft die klassische Erfolgsküche Italiens mit innovativen Konzeptbausteinen. Der spektakulärste: ein IT-gestütztes Bestellsystem – anspruchsvoll für beide, Gäste wie Gastronom.

 

Mindestens 2 Mio. EUR Jahresumsatz waren angestrebt. Inzwischen haben sich die Monatsumsätze von 274.000 im Juli bis knapp unter die 300.000 EUR-Marke (brutto) entwickelt, so Konzeptvater Korzilius. Vor allem dank eines weit über den Erwartungen liegenden Durchschnittsbons: Statt rd. 17 EUR sind es mehr als 25 EUR (brutto). Und dies wiederum verdankt sich einem stattlichen Dinnergeschäft, rd. 70 % der Umsätze erzielt der 700-qm-Betrieb in den Abendstunden. Und die Gäste, im Schnitt 480 pro Tag, sind deutlich älter als erwartet – nicht 30plus, sondern eher Richtung 40: ein Alterssegment, das mit der im LaBaracca praktizierten  Mini-Portionslösung viel anzufangen weiß. Und auch das außergewöhnliche Weinangebot zu schätzen weiß: Um die 80 Weine werden im Offenausschank angeboten.

 

„Schon seit August sind wir Cash-flow-positiv“, sagt Korzilius, der bereits mit Vapiano seine Lust demonstriert hat, jenseits gewohnter konzeptioneller Fahrwasser auf Experimentierkurs zu gehen – so mancher hielt es seinerzeit für undenkbar, dass das Modell Vapiano, heute international höchst erfolgreich unterwegs, sich am Markt behaupten könnte.

 

 

Wie die Gäste mit ungewohnten Lösungen wie dem CheckoutSystem à la Vapiano und dem E-Book klarkommen? „Die elektronische Speisekarte ist sicher eine Herausforderung“, räumt Korzilius ein. Nicht nur in Sachen Akzeptanz, sondern vor allem auch was die Performance der IT-Lösung anbelangt. Da lief durchaus nicht alles vom ersten Tag an rund. „Dem Team um Jasmin Wieninger haben wir viel zu verdanken“, sagt Korzilius. Die Restaurantleiterin, inzwischen Mitgesellschafterin von LaBaracca, hat da bei den Gästen viel Terrain gutgemacht. Inzwischen habe man das Thema IT zu „zu 97 % im Griff“ – ständige Weiterentwicklung der Systematik bleibt eine wichtige Aufgabe.

 

Korzilius sieht für den – unter Münchener Insidern kontrovers diskutierten - Premiere-Standort am Maximiliansplatz noch etliches Potenzial. Alles in allem eine gute Basis für die angepeilte Expansion: 2011 soll ein nächstes LaBaracca an den Start gehen - bevorzugt im Rhein-Main-Gebiet und dort mit einer konkreten Location im Visier.

 

www.labaracca.eu

 





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