Kofler & Company, Frankfurt/Main & Berlin

PretIAIDiner

Dass der Transfer bewährter Events von einer Branche in die andere äußerst spannend sein kann, beweist Klaus Peter Kofler, Kofler & Company, Frankfurt / Berlin, mit seiner neuesten Idee Pret A Diner. In Analogie zur Modebranche präsentierte man die neue Frühjahrs-Kollektion. Doch nicht etwa gedresste Mannequins flanierten über den Laufsteg, sondern Trend-Bissen zum Genießen. Sprich: Catering-Profi Kofler bot die attraktivsten Frühjahrs-Sommer-Neuheiten in Sachen Tapas, Snacks, Spießchen & Co. einem ausgewähltem Kunden- und Agenturpublikum im Show Room nahe dem Beisheim-Center in Berlin, zum Verkosten an. Ausschlaggebender Faktor im Party-Bissen-Business: „Individuell, winzig klein und problemlos handelbar müssen die Häppchen sein, damit sie kleckerfrei in Gesprächspausen genossen werden können“, so Kofler. Mit der Pret A Diner-Idee will Kofler nicht nur neue Maßstäbe in Sachen Produktentwicklung setzen, sondern gleichzeitig auch potentielle Kunden aktivieren und Zusatz-Geschäftsfelder erschließen. Man will den Entscheidern in Event-Agenturen und im Catering-Markt helfen, die optimale Auswahl in punkto kreativer & saisonaler Produkt-/Event-Inszenierung zu treffen. Mittelfristig plant der Catering-Mann mit geeigneten Partnern die Häppchen-Modenschau im größeren Stil aufzuziehen und als eigenes Event zu positionieren. Möglicherweise auch in Hamburg, wo man seit Anfang des Jahres als Caterer des Curiohauses die geeigneten Räume und Festsäle in petto hat. Je nachdem, wann der definitive Start (voraussichtlich ab Sommer 2004) in Hamburg erfolgt, peilt Kofler bis Ende 2004 an, die Umsatzmarke von 12 Mio. Euro netto (2003: 10 Mio. Euro netto) zu erreichen. Zur Zeit sei der Markt zwar noch verhalten, aber die Konsumstimmung für die kommenden Monate sehe gut aus, prophezeit der Boss über 65 VZ-Mitarbeiter und fünf Betriebe optimistisch – 2004 sollen übrigen weitere ein bis zwei Outlets hinzukommen. Zum Abschluss noch ein kleiner Überblick der kredenzten Köstlichkeiten : Den Weinaperitif begleitete dunkles Holzofenbrot mit Anis und eingebackenen Oliven. Es folgten zarte Spieße mit einem Würfel Wassermelone und Thunfisch plus Minze und Chili. Oder Spieß-Variante zwei: Jakobsmuschel mit geschmorter Paprika, Kochbanane und Curry. Außerdem die sogenannte Ofenkartoffel (Koflers Favorit): zerdrückte Kartoffel in einem Körbchen aus hauchdünnem Teig mit Trüffelremoulade, Sommertrüffeln und einem speziellen Salz. Den Gänseleberravioli setzte eine Mango-Riesling-Vinaigrette die Krone auf. Und das Dessert kam in kleinen Gläsern daher („Dessertvariationen auf einem Teller angerichtet sind out“, O-Ton Kofler): Topfencharlotte mit Waldbeeren.

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