Swiss Break

Prima Start für gastronomischen Neuzugang im MyZeil

Seit gut zwei Wochen ist das gastronomische Portfolio in Frankfurts neuen Mega-Shopping-Tempel MyZeil um eine Attraktion reicher: Die Fast-Food-Formel Swiss Break bietet Ihren Kunden Sandwiches, Rösti, Obst und Kuchen in schweizerisch-gemütlichem Ambiente und klarem Fokus auf der Qualität von Produkten und Ausstattung. Hinter Swiss Break verbergen sich Ralf und Gert Latzke, die in den Nachwendejahren bereits im Dresdener Raum mit der Backshop-Kette ’Der Frische Sachse’ aktiv waren. Nachdem sie diese verkauft hatten, begannen die in der Schweiz aufgewachsenen Brüder 2004 das Konzept für Swiss Break auszutüfteln, ab 2007 liefen erste Teststores im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet (Biel und Konstanz). „Wir haben zwei Jahre lang unser Konzept getestet und optimiert“, erklärt Ralf Latzke, „weil wir glauben, dass man seine Fehler erst einmal selbst machen sollte, bevor man mit Franchising beginnt. Das haben wir ausgiebig getan – jetzt ist Swiss Break bereit für den Roll-Out.“ Ganz schweizgerecht kommt Swiss Break in knalligem Rot daher. In einem großen Counter warten die unterschiedlichsten Beläge für 11 verschiedene, auf Bestellung frisch zubereitete und auf Wunsch erwärmte Sandwiches (2,90-4,90 Euro) auf die hungrige Kundschaft. Den Frische-Appeal betonen ungeschnittenes Obst und Gemüse in der Auslage, im Angebot finden sich auch frisch gepresste Fruchtsäfte (0,2 l à 2,50 Euro) , Fruchtcocktails (2,50 Euro), Fruchtsalat (3 Euro) und Früchtespieße mit Grand-Cru-Schokolade vom Schoggi-Brunnen (1,90 Euro). Ralf Latzke: „Sandwiches und Obst stehen in Frankfurt zusammen für rund 45 % der Umsätze, Kaffee kommt auf 25 %. Enorm stark entwickeln sich aber die Rösti – unser USP-Produkt – mit derzeit 15 % Umsatzanteil und deutlich steigender Tendenz.“ Serviert in einer eisernen Pfanne gibt es die Schweizer Kartoffel-Fladen wahlweise mit Gemüse, Bündner Fleisch, Mozzarella, Lachs, Schinken oder Hühnerbrust. Für Leckermäuler hält das Team ein täglich wechselndes Kuchensortiment bereit (Stück à 1,80 Euro). Auf Wachstumskurs ist auch das Abendgeschäft, im MyZeil hat Swiss Break bis 22 Uhr geöffnet. Das Angebot ist auf die Gästebedürfnisse zu späterer Stunde eingestellt: Neben dem Counter lädt eine Bar zum Genuss alkoholischer Getränke ein und für Fans der Schweizer Küche sind ab 18 Uhr Raclette, Käse- und Fleischfondue im Angebot (Raclette: 7,50 Euro pro Person, Käsefondue 11,50 Euro, Fleisch-Fondue 16,50 Euro). Das Ambiente bietet mit Hochtischen, Loungemöbeln und Restauranttischen ebenfalls für jeden Geschmack etwas. Die Präsenz auf der Franchisemesse Start im März war buchstäblich der Startschuss für die Expansion in Deutschland, seither gingen mit Wiesbaden, Wuppertal und jetzt Frankfurt drei Franchise-Outlets ans Netz, in den nächsten drei Monaten sollen nach Latzkes Angaben Weiterstadt, Heidelberg, Nürnberg und Aschaffenburg folgen. Bis Ende des Jahres seien noch zirka 12 weitere Standorte in Deutschland und der Schweiz mehr oder weniger in trockenen Tüchern. „Wir werden förmlich von Franchise-Interessenten überrannt“, freut sich Latzke. „Daher können wir geeignete Partner sehr sorgfältig auswählen.“ „Je weiter wir von der Schweiz weg sind, desto besser kommt das Thema an. Die Schweiz steht in Deutschland für Qualität, aber auch ein bisschen für das Andere“, beobachtet der Unternehmer mit doppelter Staatsangehörigkeit. „Umgekehrt schätzen die Schweizer an uns das Heimatgefühl mit vertrauten Produkten und alpenländischem Ambiente.“ Gegenüber anderen Fast-Food-Formeln mit Mono-Produkt-Konzept könne man dank der breiteren Sortimentsstruktur locker mithalten. „An Standorten mit reinem Tagesgeschäft erlösen wir im Schnitt 350.000 Euro pro Jahr“, sagt Latzke. „In Stores, in denen das Abendgeschäft richtig läuft, kann es durchaus das Doppelte sein.“ Locations in Einkaufszentren stehen weit oben auf seiner Wunschliste. „Eine Lage wie MyZeil ist für uns natürlich ein tolles Vorzeige-Objekt, auch wenn die Mietkosten etwas höher sind.“ Mittels einer ausgefeilten Software habe man die Personal- und Warenkosten sehr gut im Griff und könne sich daher auch Top-Lagen leisten. Die Umsätze im MyZeil liegen jedenfalls nach zwei Wochen bereits „weit über dem Budget“. www.swissbreak.ch Redaktion food-service Swiss Break, MyZeil, Ralf Latzke, Rösti, Sandwiches, fast Food, Swissness, Start, Fondue, Raclette


stats