Sana Kliniken

Privatisierungswelle bei Krankenhäusern

Finanzielle Engpässe der Kommunen führen immer häufiger zu Verkäufen von Krankenhäusern. Diese Entwicklung wird sich nach Einschätzung von Reinhard Schwarz, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Deutschlands größtem Krankenhausbetreiber, aufgrund der Veränderungen im Gesundheitswesen noch beschleunigen.

Die Wachstumschancen privater Krankenhausbetreiber wie Sana, Rhön, Helios oder Asklepios sind durch die neuen, leistungsbasierten Entgeltformen gestiegen. Nach der so genannten Abrechnung nach Fallpauschlaen werden Krankenhäuser nicht mehr für die Verweildauer der Patienten honoriert, sondern nurfür die tatsächlich erbrachte Leistung. Entsprechend steigt der Kostendruck in den Kliniken. Sana hat nach eigenen Angaben die Verweildauer von Patienten in den eigenen Betrieben im Durchschnitt auf unter acht Tage verringert. Die Verweildauer in den gut 2.000 deutschen Krankenhäusern lag im vergangenen Jahr durchschnittlich bei 9,8 Tagen.

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