Best Western Hotels

Qualitätsoffensive und neue Produktgruppen

Mitte Januar starteten die Best Western Hotels weltweit eine umfassende Qualitätsoffensive. In einer ersten Phase werden dann bis Jahresende in den zusammen mehr als 4.200 Häusern der Hotelkette 14 neue Mindeststandards und Ausstattungsmerkmale gelten. Sie sind das Ergebnis von Kundenbefragungen in 86 Ländern und sollen den Gästen die Sicherheit geben, dass sie überall die gleichen Annehmlichkeiten vorfinden. Zu einer Uniformierung wird das aber keinesfalls führen, vielmehr sollen Einzigartigkeit und regionale Spezifika besonders gefördert werden. In einer zweiten Stufe ab 2002 will die Kette dann auch mit einer Segmentierung ihrer Hotels aufwarten. So könnte es nach Abschluss von Bewerbungsverfahren im nächsten Jahr auch Best Western Elite oder Premium Hotels geben. Ziel dieser und anderer Aktivitäten ist, die Position am Markt weiter zu festigen und auszubauen. Und da, so wurde auf der Jahrespressekonferenz in Berlin mitgeteilt, sei das Unternehmen auf einem guten Weg. Mit 136 Hotels, bei sechs Ab- und acht Zugängen und einer Umsatzsteigerung von rund vier Prozent auf 634 Millionen Mark, ist Best Western nach eigenen Angaben eine der größten Hotelgesellschaften in Deutschland. Trotz des alarmierend niedrigen Zimmerdurchschnittspreises von unter 100 Mark in den neuen Ländern wurde eine Steigerung zu 1999 um eine auf 131 Mark erreicht. Auch die durchschnittliche Zimmerbelegung verbesserte sich mit einem Prozent auf 60 Prozent. Zu den erklärten Zielen von Best Western Deutschland gehört, bis zum Jahresende 140 Hotels im Portfolio zu haben. Schwerpunkt der Aktivitäten sollen die Ferienregionen sein. Allein für die Umsetzung der Standards in Deutschland rechnet man für die kommenden Monate mit Investitionen von mehr als 20 Millionen Mark. Wachstum auf Basis der neuen Qualitätsstandards hat auch international Priorität: da geht es um 400 neue Hotels, davon 120 in Europa. (Ja.)



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