Accor

Quartalsergebnisse vorgelegt

Für den französischen Hotelkonzern Accor ist der Start ins Jahr zufriedenstellend verlaufen. Die nun in Paris vorgelegten Zahlen des ersten Quartals 2003 zeigen zwar, dass der konsolidierte Umsatz der Gruppe in den ersten drei Monaten des Jahres um 6,5 Prozent auf 1,558 Mrd. Euro zurückgegangen ist. Ohne Wechselkurseinflüsse und bei gleichem Portfolio ist der Umsatz jedoch um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der Umsatz des Geschäftsbereiches Hotellerie war mit plus 0,2 Prozent in vergleichbaren Zahlen stabil. In berichteten Zahlen war er um 2,9 Prozent rückläufig. Als Grund hierfür wurden die ungünstigen Wechselkurseinflüsse (-7,1 Prozent), die jedoch zum Teil durch die Neueröffnungen (+4,4 Prozent) kompensiert wurden, angeführt. Bei konstantem Portfolio und Wechselkursen stieg der Umsatz der Business & Leisure Hotels um 1,4 Prozent und der Umsatz der Economy Hotels in Europa um 1,6 Prozent, während der Umsatz der Economy Hotels in den USA um 3,4 Prozent schwächer ausfiel. In Deutschland erzielte Accor mit 30.103 Hotelzimmern eine durchschnittliche Belegung bis Ende März 2003 von 57,5 Prozent. Die Durchschnittsrate fiel in diesem Zeitraum um 0,3 Prozent, der RevPar lag um 1,8 Prozent niedriger las im Vorjahresquartal. Der Umsatz des Geschäftsbereichs Services wuchs um 8,4 Prozent auf 111 Mio. Euro bei konstantem Portfolio und Wechselkursen. In veröffentlichten Zahlen lag die Entwicklung des Umsatzes aufgrund der Abwertung der lateinamerikanischen Währungen bei -12,3 Prozent. Der Umsatz der anderen Aktivitäten der Gruppe (Reisebüros, Kasinos, Restauration und Eisenbahnservices) lag, in veröffentlichten Zahlen, mit 343 Mio. Euro 15,1 Prozent unter den Vorjahreszahlen, hauptsächlich aufgrund der Veräußerung von 50 Prozent der Accor Casinos.


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