Hamburg

Ratsherrn stellt Craft Biere Pale Ale & Rotbier vor

Premiere-Schauplatz der beiden neuen Craft Biere von Ratsherrn war die diesjährige Internorga, wo die Hamburger Brauerei unter dem Motto 'Just Craft. Real Taste' mit einem bildschönen, knapp 100 qm großen Messestand vertreten war.

Die beiden Spezialbiere Pale Ale und Rotbier gesellen sich zum Klassiker Ratsherrn Pilsener: waldhonigfarben mit malzigem, an trockene Beeren und frische Zitrusfrüchte erinnernden Aroma das eine; rotbraun und malzaromatisch mit einem Hauch von Karamell das andere.

Die Macher haben Großes vor: Derzeit entsteht auf dem Areal der Hamburger Schanzen-Höfe, ganz in der Nähe des Messegeländes, auf 4.500 qm die Ratsherrn Craft Beer Brauerei mit Braumanufaktur, Braugasthaus, Biergarten sowie Shop – eine Investition von alles in allem rd. 10 Mio. EUR.

Mit dem Namen Craft Beer unterstreicht die Ratsherrn Brauerei ihr Bekenntnis zur Craft Beer-Bewegung, die seit den 1980er Jahren in den USA immer höhere Wellen schlägt. Sie vereint traditionelles Brauhandwerk, feinste Zutaten und überraschende Kompositionen mit den unkonventionellen Geschmacksideen ambitionierter Braumeister. „Wir sind der Meinung, dass die deutsche Bierwelt dringend neue, aufregende und besondere Biersorten braucht“, so Thomas Kunst (Leitender Braumeister) und Wolfgang Speth – gemeinsam mit Oliver Nordmann und Thomas Arndt Geschäftsführer der Ratsherrn Brauerei.

Die Ratsherrn Brauerei GmbH wurde 2010 gegründet – doch der Name geht zurück bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik. Einst gehörte das Ratsherrn Pilsener zu den beliebtesten Biersorten in Hamburg – zuletzt in der Elbschloss-Brauerei gebraut, verlor die Marke mit der Zeit immer mehr an Boden. Mit der Stilllegung von Elbschloss im Jahr 1995 wurde es still um den Ratsherrn. Schließlich griff die niedersächsische Nordmann-Gruppe zu. „Die Marke hat eine Tradition. Das ist das Schöne, denn wir fangen nicht von vorne an. Wir wollen an die alten Werte der Marke anknüpfen und das Herzstück soll die Brauerei im Schanzenviertel sein“, erklärt Speth. Maximal 50.000 hl Bier pro Jahr können künftig in den ehemaligen Viehhallen der Schanzen-Höfe gebraut werden.

Der Braubetrieb soll Anfang April aufgenommen und das erste Hamburger Ratsherrn Pilsener nach 15 Jahren wieder in der Heimatstadt der Marke abgefüllt werden – bislang war man dafür nach Stralsund ausgewichen. Ratsherrn Pilsener ist in der Region bereits in mehr als 150 Hotel- und Gastronomiebetrieben vertreten – darunter auch Tim Mälzers Bullerei, ebenfalls auf dem Gelände der Schanzen-Höfe - sowie in ca. 650 Geschäften des LEH sowie Getränkeabholmärkten erhältlich.

Bis auch die Gastronomie soweit ist, dürfte es August werden. Ab Spätsommer ist Hamburg dann gleich um zwei spannende Brauereikonzepte mit handwerklich-hochwertigem Anspruch reicher: das Block Bräu, die Hausbrauerei der Block-Gruppe an den Landungsbrücken, die im April ihre Tore öffnen soll, und die Ratsherrn Brauerei im Schanzenviertel.

www.ratsherrn.de



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